Monthly Archives: January 2018

#nofucksgiven – Hässlich

Guten Abend.

Ich habe heute Nachmittag in den Spiegel geschaut. Ich stand fast nackt davor, weil ich kurz darauf geplant habe, mich kurz in die Wanne zu legen und meinen Fuß zu schonen. Mein Fuß ist aktuell angeschlagen und ich kann nur unter Schmerzen gehen.
Long story short: Was ich da sah gefiel mir nicht. Ich fand mich hässlich. Dies ist ein Gefühl, dass ich schon lange nicht mehr wirklich spürte – und doch war es diesmal anders als sonst.

Wo ich sonst das Gefühl hatte, dass ich auf Grund meines Äusseren vielleicht keine Akzeptanz erfahren könnte oder sogar auf Ablehnung stoßen könnte – wie es z.B. in meiner Schulzeit öfter der Fall war – war es diesmal ein eher rationales Gefühl, dass ich noch einen weiten Weg gehen muss, um meinen Körper nicht nur zu akzeptieren, sondern ihn zu mögen. Ich hasse mich nicht für mein Äusseres. Ich mag mich nicht weniger, nur weil ich objektiv betrachtet übergewichtig, medizinisch betrachtet vielleicht sogar adipös bin.

Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich mit meinem Äusseren unzufrieden bin.
Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich nicht den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft entspreche.
Ich bin kein schlechterer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.
Ich bin kein besserer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.

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#UrsuWorldtour Tag 7 & 8

Guten Tag,

viel zu lang ist es her, dass ich ein Update zur #UrsuWorldtour Serie geschrieben habe und ich weiß, dass es Menschen gibt, die darauf warten. Sorry. 🙂


Tag 7 – Essen & Bochum

Am 7. Tag der Worldtour war nach Verabschiedung von Uschi erstmal ein Treffen mit der wundervollen Franzi in Essen geplant. Sie hatte mich zu Beginn der Worldtour angesprochen und da ich an besagtem Donnerstag eh in Bochum zu Sabrina & Andi wollte, war das perfekt, da es quasi auf dem Weg lag.
In Essen galt es erstmal einen Parkplatz zu finden, aber dank Franzis freundlicher Hilfe fand ich relativ schnell einen Parkplatz direkt hinter einem Observationswagen der Polizei, die wohl auf irgendwas warteten. Das Gefühl, auszusteigen, den Kofferraum zu öffnen um seine Jacke zu holen – da es an besagtem Tag etwas frisch und windig war – und dann 3 uniformierte Polizisten aus einem weißen Lieferwagen steigen zu sehen war erfrischend neu. Und selbst wenn ich weiß, dass die Polizei ja mein Freund & Helfer sein soll, fühlte es sich vorerst komisch an, weil ich mich doch kurz fragte, wo genau ich da gelandet bin. Fünf Minuten später stand ich in Mitten von Essen. Faszinierend.
Franzi zeigte mir bei einem Spaziergang die Essener Innenstadt, während wir über Gaming, Streams, Freunde, Musik und alles Mögliche andere quatschten.
Nach dem Spaziergang, bei dem wir sogar ein paar Babyenten mit ihrer Mutter sahen, ging es ins Nord – eine Metal-RocknRoll-Kneipe/Location, die auch sehr leckeres Essen anbietet. Beim Mittagessen mit Franzi kamen wir dann auf die wunderbare Schnapsidee, dass Franzi ja einen Freund bräuchte und einfach mal auf Twitter einen Tweet dazu zu verfassen, der auch sofort kräftig durch die Decke ging. Franzi ist zwar inzwischen anderweitig fündig und glücklich geworden, aber das war ein unglaublich lustiges und spannendes Gespräch. Nach dem Mittagessen fuhr ich Franzi dann noch schnell zu ihrem Studentenwohnheim, das sowieso auf dem Weg nach Bochum lag.
In Bochum war Ich dann mit meinen Freunden im Bermudadreieck Burger essen. Das Beef and Burger ist ein sehr angenehmes Steak und Burger Restaurent und dank meines üppigen Mittagessens im Nord hatte ich eigentlich noch garnicht so richtig Hunger, was den anderen Gästen am Tisch anders ging. Bei Gesprächen zu Shades of Gray Kinobesuchen, komischen Eltern, der Auswahl des richtigen Burgers und Ex-Freunden & Freundinnen verging der Abend wie im Flug.
Tag 8 – Hamburg

Tag 8 begann etwas später als gedacht Mittags mit der Fahrt von Essen nach Hamburg. Dank Stau und viel Verkehr bin ich erst gegen 17:30 in Hamburg im Würfel&Zucker ziemlich müde und kaputt angekommen. Geplant war ein paar alte Freunde aus meiner Zeit in Hamburg vor sechs Jahren wieder zu treffen und so habe ich am ersten meiner zwei Tage in Hamburg gleich Svenja und ihren Grafen inklusive ihres kleinen Sohnes, Emily, Silke, Heyko und einige Mitglieder der Würfel&Zucker Crew getroffen. Bei kleinen Gesellschaftsspielen, leckerem Kaffee und leckerem Naschwerk aus der Küche verging auch hier der Abend wie im Flug, bevor ich mich verabschiedete um zu Phil zu fahren, bei dem ich die Zeit in Hamburg verbringen sollte. Phil empfing mich sehr freundlich und wie bei uns üblich redeten wir natürlich erstmal bis Mitten in die Nacht über alles mögliche und ich fühlte mich bei ihm einfach sauwohl. Am nächsten Tag stand allerdings die Feier seines 40. Geburtstags an, weshalb wir dann unsere Diskussionen kurz vor drei Uhr nachts dann doch einstellten und auf den Morgen verschoben.

Bei Phils Geburtstag sollte ich noch einige andere alte Bekannte & neue Freunde treffen, aber dazu mehr beim nächsten Blogeintrag.

 

So long,
Ursu