Monthly Archives: January 2018

#UrsuWorldtour – der Abschluss

Guten Tag,

der letzte Blogpost zum Abschluss der Worldtour nach über 2 Monaten. Ich habe viel zu lange damit gewartet und es ist inzwischen so viel passiert, dass ich nicht versprechen kann, dass ich Allem die nötige Akkuranz geben kann, die diese Tage verdient haben. Dafür möchte ich mich vorab erstmal entschuldigen – ich hoffe ihr seht es mir nach.

Tag 9 – Hamburg

Der zweite Samstag der Worldtour war ganz im Zeichen der Feier von Phils 40. Geburtstag. Er hatte zwar schon einige Wochen vorher Geburtstag aber durch eine Reise nach Nepal und andere Umstände wurde eben erst gefeiert, als ich auch mitfeiern konnte. Ich fühlte mich sehr geehrt und freute mich schon lange Phil endlich wiederzusehen nach unserem ersten Treffen beim ersten #UrsuKochtFollower vor inzwischen über einem Jahr.
Nach der vorhergehenden Nacht mit Gesprächen bis kurz vor 3Uhr Morgens schliefen sowohl Phil als auch ich etwas länger und gönnten uns dann erstmal ein gemeinsames Frühstück und einen entspannten Vormittag (bis 16Uhr ist doch Vormittag – oder? ODER?) bevor es nach Hamburg in’s Würfel & Zucker ging. Dorthin hatte Phil einige Freunde & Kollegen geladen um in geselliger Runde bei Pizza und Kuchen (Wer Phil kennt, weiß dass dieser nicht fehlen darf!) das neue Lebens-Jahrzehnt zu feiern. So verbrachten wir dann den späten Nachmittag und den Abend bei tollen Gesprächen, lustigen Witzen, Plänen für die Weltherrschaft mit Einhörnern und allgemein festlicher Stimmung im Keller des Würfel & Zucker direkt neben der Kegelbahn.
Nach Ende der offiziellen Festivitäten und Abreise einiger Gäste entschieden wir uns für eine Runde ‘Kampf gegen das Spießertum’ im kleinen Kreis. Theo, Laus, Phil, Nadine und meine Wenigkeit bemühten uns dabei redlichst, das Niveau nicht nur zu biegen sondern zu brechen, während Tari sich um ihren Guiness kümmerte und herrlich Spaß hatte uns zuzuschauen. Kampf gegen das Spießertum ist dabei ein an das Spielprinzip von Cards-against-Humanity angelehntes deutsches Gesellschaftsspiel mit herrlich bösen und sogar bösartigen Kombinationsmöglichkeiten. Wir vernichteten das Spießertum dann auch prompt in einer mehrstündigen Spielesession, bis letzlich Nadine um kurz vor 6Uhr Morgens die meisten Siegpunkte gesammelt hatte. Ich behaupte ja, das war entweder ein Niedlichkeits- oder schlicht der Tittenbonus – hielt die gute Dame doch vier gestandene Mannsbilder in Schach. Beweisen lässt sich das natürlich nicht – aber ich kann mit meinem zweiten Platz durchaus zufrieden sein.
Danach war es auch für das Würfel & Zucker an der Zeit, die Pforten zu schließen und nach einer kurzen Heimfahrt landete ich zielsicher direkt auf Phils Couch, um noch ein paar Stunden Schlaf zu ergattern, bevor es nach einem leckeren gemeinsamen Frühstück weiter nach Bayreuth zu Sarah gehen sollte.

Tag 10 – Bayreuth

Tatsächlich gibt es da nicht viel zu sagen. Nach über 6h Fahrt von Hamburg bis Bayreuth war ich sehr müde und ziemlich fertig, als ich bei Sarah ankam. Sarah musste am nächsten Tag auch arbeiten, weshalb wir lediglich für ein paar Stunden nach meiner Ankunft am frühen Abend quatschen konnten und ich ihr meine bisherigen Erlebnisse der Worldtour schilderte, bevor wir beide relativ müde zu Bett gingen.

Tag 11 – Erlangen & Ende der Worldtour

Am nächsten Morgen war Sarah bereits in der Arbeit als ich gegen 10Uhr die Wohnung verließ und mich auf den Weg nach Erlangen machte. Dort war geplant, mich mit Sophia zu treffen um einen Kaffee zu trinken und uns zu unterhalten. Da ich um kurz vor 11 viel zu früh in Erlangen angekommen war, entschied ich mich dazu die Stadt zu besichtigen und währenddessen Pokémon GO zu spielen. In gut 2.5h wanderte ich so die komplette Innenstadt Erlangens ab, ging über 8km zu Fuß und genoß die Ruhe einer Innenstadt an einem Werktag, beobachtete die Studenten, die Mittags wuselnd aus den verschiedenen Gebäuden der Universität strömten und die arbeitende Bevölkerung auf dem Weg zur Mittagspause. Um zwei Uhr traf ich mich dann mit Sophia am ausgemachten Treffpunkt und wir gingen in ein sehr schönes Café wo wir uns über zwei Stunden bei leckerem Kaffee über Gott & die Welt, Beziehungen, die Worldtour und alle möglichen anderen Dinge unterhielten.
Am Ende war dann kurz vor Fünf für mich die Zeit gekommen, um die letzte Strecke der Worldtour zu fahren und nicht ganz drei Stunden später parkte ich mein Auto auf meinem Stellplatz in der Tiefgarage.

Fazit

Nach 2300km, 10 Tagen, 10 Städten, unzähligen wundervollen Treffen mit unglaublich tollen Menschen und ein paar neuen Freunden mehr kam die erste #UrsuWorldtour zu einem sehr erfolgreichen Abschluss. Es tat unglaublich gut und ich fühlte mich überall unglaublich wohl und willkommen. Ich möchte mich hier nochmal ausdrücklich bei allen Menschen bedanken, die mir eine Schlafmöglichkeit boten, die sich mit mir getroffen haben und auch diese, die mir diese Reise überhaupt möglich machten indem sie mir positives Feedback gaben zu all den Sachen, die ich so mache und mir damit Mut machten, so ein Projekt wirklich in Angriff zu nehmen – es hat sich sowas von gelohnt!

Danke! ❤

Euer Ursu

 

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Protected: Das Auge des Sturms

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#nofucksgiven – Hässlich

Guten Abend.

Ich habe heute Nachmittag in den Spiegel geschaut. Ich stand fast nackt davor, weil ich kurz darauf geplant habe, mich kurz in die Wanne zu legen und meinen Fuß zu schonen. Mein Fuß ist aktuell angeschlagen und ich kann nur unter Schmerzen gehen.
Long story short: Was ich da sah gefiel mir nicht. Ich fand mich hässlich. Dies ist ein Gefühl, dass ich schon lange nicht mehr wirklich spürte – und doch war es diesmal anders als sonst.

Wo ich sonst das Gefühl hatte, dass ich auf Grund meines Äusseren vielleicht keine Akzeptanz erfahren könnte oder sogar auf Ablehnung stoßen könnte – wie es z.B. in meiner Schulzeit öfter der Fall war – war es diesmal ein eher rationales Gefühl, dass ich noch einen weiten Weg gehen muss, um meinen Körper nicht nur zu akzeptieren, sondern ihn zu mögen. Ich hasse mich nicht für mein Äusseres. Ich mag mich nicht weniger, nur weil ich objektiv betrachtet übergewichtig, medizinisch betrachtet vielleicht sogar adipös bin.

Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich mit meinem Äusseren unzufrieden bin.
Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich nicht den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft entspreche.
Ich bin kein schlechterer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.
Ich bin kein besserer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.

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#UrsuWorldtour Tag 7 & 8

Guten Tag,

viel zu lang ist es her, dass ich ein Update zur #UrsuWorldtour Serie geschrieben habe und ich weiß, dass es Menschen gibt, die darauf warten. Sorry. 🙂


Tag 7 – Essen & Bochum

Am 7. Tag der Worldtour war nach Verabschiedung von Uschi erstmal ein Treffen mit der wundervollen Franzi in Essen geplant. Sie hatte mich zu Beginn der Worldtour angesprochen und da ich an besagtem Donnerstag eh in Bochum zu Sabrina & Andi wollte, war das perfekt, da es quasi auf dem Weg lag.
In Essen galt es erstmal einen Parkplatz zu finden, aber dank Franzis freundlicher Hilfe fand ich relativ schnell einen Parkplatz direkt hinter einem Observationswagen der Polizei, die wohl auf irgendwas warteten. Das Gefühl, auszusteigen, den Kofferraum zu öffnen um seine Jacke zu holen – da es an besagtem Tag etwas frisch und windig war – und dann 3 uniformierte Polizisten aus einem weißen Lieferwagen steigen zu sehen war erfrischend neu. Und selbst wenn ich weiß, dass die Polizei ja mein Freund & Helfer sein soll, fühlte es sich vorerst komisch an, weil ich mich doch kurz fragte, wo genau ich da gelandet bin. Fünf Minuten später stand ich in Mitten von Essen. Faszinierend.
Franzi zeigte mir bei einem Spaziergang die Essener Innenstadt, während wir über Gaming, Streams, Freunde, Musik und alles Mögliche andere quatschten.
Nach dem Spaziergang, bei dem wir sogar ein paar Babyenten mit ihrer Mutter sahen, ging es ins Nord – eine Metal-RocknRoll-Kneipe/Location, die auch sehr leckeres Essen anbietet. Beim Mittagessen mit Franzi kamen wir dann auf die wunderbare Schnapsidee, dass Franzi ja einen Freund bräuchte und einfach mal auf Twitter einen Tweet dazu zu verfassen, der auch sofort kräftig durch die Decke ging. Franzi ist zwar inzwischen anderweitig fündig und glücklich geworden, aber das war ein unglaublich lustiges und spannendes Gespräch. Nach dem Mittagessen fuhr ich Franzi dann noch schnell zu ihrem Studentenwohnheim, das sowieso auf dem Weg nach Bochum lag.
In Bochum war Ich dann mit meinen Freunden im Bermudadreieck Burger essen. Das Beef and Burger ist ein sehr angenehmes Steak und Burger Restaurent und dank meines üppigen Mittagessens im Nord hatte ich eigentlich noch garnicht so richtig Hunger, was den anderen Gästen am Tisch anders ging. Bei Gesprächen zu Shades of Gray Kinobesuchen, komischen Eltern, der Auswahl des richtigen Burgers und Ex-Freunden & Freundinnen verging der Abend wie im Flug.
Tag 8 – Hamburg

Tag 8 begann etwas später als gedacht Mittags mit der Fahrt von Essen nach Hamburg. Dank Stau und viel Verkehr bin ich erst gegen 17:30 in Hamburg im Würfel&Zucker ziemlich müde und kaputt angekommen. Geplant war ein paar alte Freunde aus meiner Zeit in Hamburg vor sechs Jahren wieder zu treffen und so habe ich am ersten meiner zwei Tage in Hamburg gleich Svenja und ihren Grafen inklusive ihres kleinen Sohnes, Emily, Silke, Heyko und einige Mitglieder der Würfel&Zucker Crew getroffen. Bei kleinen Gesellschaftsspielen, leckerem Kaffee und leckerem Naschwerk aus der Küche verging auch hier der Abend wie im Flug, bevor ich mich verabschiedete um zu Phil zu fahren, bei dem ich die Zeit in Hamburg verbringen sollte. Phil empfing mich sehr freundlich und wie bei uns üblich redeten wir natürlich erstmal bis Mitten in die Nacht über alles mögliche und ich fühlte mich bei ihm einfach sauwohl. Am nächsten Tag stand allerdings die Feier seines 40. Geburtstags an, weshalb wir dann unsere Diskussionen kurz vor drei Uhr nachts dann doch einstellten und auf den Morgen verschoben.

Bei Phils Geburtstag sollte ich noch einige andere alte Bekannte & neue Freunde treffen, aber dazu mehr beim nächsten Blogeintrag.

 

So long,
Ursu