The Soup (+ Rezept)

Ich bin ja ein sehr geneigter Reddit User. So bin ich irgendwann auch auf die Reddit Slowcooking Community aufmerksam geworden. Dort gibt es ein Rezept, dass inzwischen fast schon zum Meme wurde. Das Rezept für eine cremige italienische Suppe mit Tortellini & Spinat.

Nachdem ich in den letzten Monaten immer wieder von “The Soup” gelesen habe, musste ich das jetzt mal ausprobieren. Es gibt verschieden Varianten, aber das “offizielle” Rezept ist mit Hähnchenfleisch und Hühnerbrühe.

Das Rezept auf Englisch findet ihr hier! Wenn ihr wissen wollt, wie ich die Suppe zubereitet habe und die Zutatenliste in Deutsch wollt müsst ihr weiterlesen. 🙂

Die Suppe

“Ich glaube, die wird mächtig. Aber lecker. Lecker mächtig. Aber lecker. Gut, dass wir aktuell Diät machen, aber Cheat Days sind wichtig. Cheat Days mit Suppe. Wie das schon klingt. Lecker.”

Ursu

Zutatenliste

  • 1 Mittlere Zwiebel
  • ~50g Mehl
  • 1 Esslöffel Oregano
  • Knoblauch (nach Geschmack, aber 2-12 Zehen sollte passen)
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Liter Rinderbrühe
  • 1 Dose/Packung gehackte Tomaten + 200ml Tomatensaft
  • 2-3 Möhren
  • ~500g grobes Wurstbrät
  • Salz, Pfeffer
  • 500g frische Tortellini (Käsefüllung oder andere)
  • ~300g frischer Spinat
  • 2-4 Esslöffel geriebener Parmesan
  • 250ml Kochsahne
  • 400ml Milch

Wie ihr vmtl. bereits gemerkt habt braucht ihr für dieses Rezept einen relativ großen Slowcooker oder müsstet die Zutaten entsprechend runterrechnen.

Zubereitung:

Die fein gehackte Zwiebel wird mit Oregano, Knoblauch, Tomatenmark und Olivenöl in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe (3-4 bei 9Stufen) erwärmt. Man gibt das Mehl dazu und erhitzt das Ganze unter ständigem Rühren zu einer tomatig-würzigen Mehlschwitze.

Die Mehlschwitze gibt man in den Slowcooker und fügt die Brühe hinzu. Ich nahm in diesem Fall Rinderbrühe, aber es geht auch Hähnchen oder Gemüsebrühe ohne Probleme. Man rührt dann die Mehlschwitze in die Brühe ein bis man keine großen sichtbaren Klumpen mehr sieht. Der Slowcooker kann dann bereit auf niedrige Stufe gestellt werden.

Im Topf, den man eben noch für die Mehlschwitze benutzte fügt man dann das Wurstbrät hinzu und bräunt es kurz auf starker Hitze an. Das Wurstbrät lässt sich natürlich auch durch feine Würfel Hähnchenbrust, Hackfleisch oder Ähnliches ersetzen. Man kann den Schritt auch komplett weglassen, aber es gibt der Suppe nochmal ein wenig Kick. Eine vegetarische Option wäre sehr fein gehacktes, Wurzelgemüse.

Das gebräunte Wurstbrät, die Tomaten & den Tomatensaft und die fein gewürfelten Möhren fügt man dann mit etwas Salz&Pfeffer in den Slowcooker zur aufgemotzten Brühe hinzu.

Der erste große Schritt ist damit abgeschlossen und man lässt die Suppe die nächsten 3-4h auf hoher Slowcooker Stufe (oder 5-6 auf niedriger Stufe) ordentlich durchziehen.

Nach ungefähr 3h kann man dann mit den Arbeiten für den zweiten Teil beginnen. Der frische Spinat muss gewaschen und geputzt werden, bevor man ihn zur Suppe hinzufügen kann. Hierbei sind 300g nur ein Vorschlag, man kann je nach Wunsch natürlich auch mehr oder weniger verwenden. Wenn man keinen frischen Spinat kriegen konnte oder wollte geht natürlich auch TK Spinat, solang er relativ lose ist.

Die Kochsahne und die Milch gibt man vor der Zugabe in den Slowcooker erstmal in einen kleinen Topf und erhitzt diese etwas vor. Die Tortellini kann man dann mit dem warmen Milch-Sahnegemisch und dem Spinat in den Slowcooker geben. Parmesan hinzufügen, gut durchrühren und dann die Suppe auf hoher Stufe noch für ein 20-30 Minuten mindestens durchziehen lassen, damit die Tortellini auch auf die richtige Temperatur bekommen.

Da ich etwas zu viele Tortellini gekauft hatte (2x400g *hust*) habe ich dann die Suppe noch etwas mit 500ml Rinderbrühe strecken müssen, da es sonst tatsächlich ein Eintopf und keine Suppe mehr gewesen wäre.

Am Ende kann man dann diese Suppe in tiefen Tellern warm & cremig genießen. Kalorien sollte man nicht zählen, aber die Suppe macht sehr satt und ist im Winter einfach perfekt an kalten Tagen.

Die Suppe in vegetarischer Form zu kochen dürfte kein zu großer Aufwand sein, da man das Fleisch auch einfach weglassen kann. Für eine vegane Version fehlt mir das Fachwissen zu möglichen Ersatzstoffen für Milch und Käse und wie diese sich verhalten würden bezüglich Konsistenz und Geschmack.

Die Suppe ist insgesamt sehr cremig, tomatig und angenehm würzig. Beim nächsten Mal werde ich vermutlich statt Käsetortellini eine andere Sorte wählen und das Wurstbrät weglassen oder ersetzen. Wer Käse-Hack-Lauchsuppe kennt und mag, wird von dieser Suppe hier begeistert sein. In vielen Punkten ist die Konsistenz ähnlich cremig, nur eben mit einer tomatigen Basis.

Falls jemand von euch diese Suppe auch mal kocht würde ich mich sehr über ein Feedback (& Fotos) freuen.

LG Ursu

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