Monthly Archives: February 2021

243: The Invisible Guest (2016)

Der nächste Film auf unserer Reise durch die #Top250 lautet ‘Der unsichtbare Gast’ und kommt diesmal aus Spanien. Der Krimi aus dem Jahr 2016 behandelt hierbei einen Autounfall auf einer Straße im Wald, und der daraus folgenden, tödlichen Kettenreaktion. In knapp unter zwei Stunden wird der Zuschauer auf eine sehr zähe Geschichte mitgenommen, die sich an Stellen so sehr zieht wie alter Kaugummi.

Unfallverursacher war dabei ein Playboy & Geschäftsmann, der mit seiner Geliebten im Streit zu weit links fuhr. Der entgegenkommende Fahrer wurde hierbei schwer verletzte, während der große SUV kaum Schaden nahm. Die Art & Weise, wie der Fahrer & seine Geliebte dann reagierten und welche Konsequenzen dies nach sich zog ist gut, aber nicht sehr gut erzählt. Die Spannung hat auf der Strecke zum großen Finale ein wenig mit Schlaglöchern zu kämpfen und doch kann das Ende mich überzeugen, den Film zu empfehlen. Es ist überraschend und ich hatte bis kurz vor Schluss keinerlei Hinweise darauf gesehen. Alles in Allem waren die fast 2 Stunden es schon wert gesehen zu werden und auch wenn die schauspielerische Leistung jetzt nichts beeindruckendes war, so war sie durch die Bank sehr überzeugend. Deswegen:

Meine Wertung:

7/10 Punkte

( –> VStrickt’s Bewertung <– )

Für Krimifans sicher ein must-see und auch sehr zu empfehlen. Es fällt mir lediglich schwer dem Film 8/10 Punkten zu geben, weil er eben in der Erzählweise durchaus Schwächen zeigt und der sehr langsame Spannungsbogen nicht für jeden ist.

Der nächste Film auf unserer Liste (hier nochmal zum nachgucken) wird das Drama Portrait of a Lady on Fire aus dem Jahr 2019, und damit der neuste Film bisher sein.

Viel Spaß beim Schauen,

Ursu

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244: Drishyam (2015)

Nach einer Woche Pause in den #Top250 gibt es heute für euch ein kurzes Review vom indischen Film Drishyam aus dem Jahre 2015. Den Film kann man in Deutschland bei Netflix sehen, allerdings nur in Hindi mit Untertiteln, was die knapp über 2h40min durchaus zu einer Herausforderung machte.

Der Film handelt vom Familienvater Vijay Salgaonkar, der in einem Dorf in Indien ein angesehener Mann ist, da er Anbieter des örtlichen KabelTV ist. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern etwas ausserhalb in einem wunderschönen Haus. Das Leben scheint es gut mit ihm zu meinen, und doch sitzt er die meisten Abende allein in seinem KabelTV Studio und schaut Filme anstatt bei seiner Familie zu sein. Trotzdem würde er trotz kleiner Diskussionen alles für seine Familie tun und erfüllt als liebevoller Vater die Wünsche seiner Töchter und ist gut zu seiner Frau. So kommt es auch, dass er seiner (adoptierten) älteren Tochter eine teure Klassenfahrt ermöglicht – was fatale Folgen haben wird. Vijays Kampf gegen den korrupten Sadisten & Dorfinspektor Gaitonde, die skrupellose Polizeidirektorin auf der Suche nach ihrem Sohn und für seine Familie füllt die 160 Minuten Spielzeit sehr gut aus. Es bleibt konstant spannend und sowohl die schauspielerische Leistung als auch das in Szene setzen der Region Goa ist großartig.

Ich hatte Anfangs befürchtet, dass dieser Film mich nicht in seinen Bann ziehen kann. Das hätte es bei dieser Länge und lediglich Untertiteln schwierig gemacht, dabei zu bleiben. Diese Befürchtung war absolut unberechtigt und deswegen gebe ich Drishyam auch dieses Fazit:

Meine Wertung:

9/10 Punkte

( –> VStrickt’s Bewertung <– )

Wenn ihr mal einen spannenden, aufwühlenden Film sucht, der euch mitfiebern lässt und euch auch emotional durchaus mitreißen kann: Drishyam ist defintiv wert auch mal über den eigenen Tellerrand zu gucken. Eine kleine Triggerwarnung muss ich hierbei aber aussprechen: Im Film kommt viel Polizeigewalt vor. Auch gegen Frauen und auch gegen Kinder. Leider ist das vermutlich sogar realistisch und zeichnet kein gutes Bild über die Machtposition der Polizei in Indien. Dort möchte ich auf jeden Fall nie eine Aussage machen müssen.

Der nächste Film in der Reihe #Top250 ist dann nächste Woche The Invisible Guest / Der unsichtbare Gast aus dem Jahre 2016.

Bis dann,

Ursu

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245: Cast Away (2000)

Guten Abend,

da der Film The Battle of Algiers aus dem Jahr 1966 als Stream nicht gut zu bekommen war, haben wir über einen Vote von unseren Followern auf Twitter den Auftrag bekommen Cast Away mit Tom Hanks aus dem Jahr 2000 zu schauen.

Weil es uns beiden Gestern nicht super ging haben wir den Film wieder auf Montag Abend verschoben. Zur Geschichte, für alle die sie wirklich noch nicht kennen sollten: Ein als Workaholic berüchtigter FedEx Mitarbeiter ist einziger Überlebender eines Flugzeugabsturzes und strandet auf einer einsamen Insel, wo er mit Hilfe von Treibgut aus FedEx Paketen und allem, was die kleine Insel so hergibt um sein Überleben kämpft. Es ist eine relativ klassische Robinson Crusoe story und nicht sehr überraschend, aber von Tom Hanks exzellent dargestellt. Man merkt, wie sehr die Isolation ihn mitnimmt und wie der tägliche Kampf ihn verändert.

Falls jemand den Film noch nicht gesehen hat, verrate ich natürlich nicht ob er die Insel jemals wieder verlassen kann. Aber mein Fazit für den heutigen Film lautet:

Meine Wertung:

7/10 Punkte

( –> VStrickt’s Bewertung <– )

Die Bildführung ist großartig, die schauspielerische Leistung von Tom Hanks exzellent. Einige Szenen und Sätze haben Einzug gehalten in die Popkultur der letzten Jahrzehnte und so ist es durchaus ein Must-See Klassiker der letzten 20 Jahre. Wieso ich trotzdem nur 7 Punkte gebe? Die Story ist bei einem Rewatch nicht überaus spannend und die Tatsache, dass Sie von Anfang an nicht unbedingt vor Kreativität strotzt gibt für mich einfach Abzug. Wirklich sympathisch ist der menschliche Hauptcharakter auch nicht wirklich – zumindest für mich. Wie bereits erwähnt ist er ein Workaholic und als solcher auch nicht sehr bekömmlich für Kollegen oder seine Umwelt.

Nächste Woche ist das indische Drama Drishyam auf der Liste und ich bin schon sehr sehr gespannt, weil es eben kein Holly- noch Bollywood Popcorn Kino ist und ein sehr guter Film sein soll. Ihr dürfte gespannt sein!

bis nächste Woche,
Ursu

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