Category Archives: Crazy Stuff

Project Ursu Versionspreview v29.2

Ein Jahr ist vergangen seit dem letzten Major Release v29.1 von URSU

Modul Struktur:

Nerdkram
Konzerte & Musik
S Sociallife & Events
G Gaming
L Liebe (currently disabled)

Changes seit Version v29.1:
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Schoko-Nutella-Vodka Kuchen

  • 4 Eier
  • 15 Löffel Zucker
  • 16 Löffel Öl
  • 16 Löffel Milch
  • 15 Löffel Mehl (Alternativ 10+5 Nussmehl)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 3-5 Löffel Kakaopulver nach Geschmack
  • Nuss-Nougat Vodka ( http://amzn.to/2qh9nBb )
  • Öl/Butter/Margarine zum Fetten der Backform

Die Eier mit dem Zucker & Vanillezucker zusammen im Mixer cremig verrühren. Mehl und Backpulver zusammenmischen. Nacheinander Öl, Milch und Mehl-Backpulver-Mischung hinzufügen. Kakao in gewünschter Menge hinzufügen, bis die Creme die gewünschte schokoladige Bräune besitzt. Die Creme dann aus dem Mixer in ein vorgefettetes Kuchenblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

Nach Abschluss des Backvorgangs den Kuchen aus den Ofen nehmen und so bald wie möglich aus der Backform nehmen, da er sonst Feuchtigkeit zieht. Den Kuchen z.B. auf dem Backofen-Rost abkühlen lassen, damit er ‘atmen’ kann. Den abgekühlten nur noch lauwarmen Kuchen nach ungefähr 30 Minuten mit dem Boden nach oben in die Backform zurücklegen. Den Kuchen nach Geschmack mit dem Nuss Nougat Vodka bestreichen oder übergießen. Die Kuchenform danach abdecken und zum weiteren Abkühlen und durchziehen stehen lassen.

Man kann nach Wunsch Nutella oder sogar ein Nutella-Vodka Gemisch in einem kleinen Töpfchen erhitzen und den Kuchen nach einiger Zeit noch mit einem Topping versehen.

Guten Appetit! (Fotos finden sich auf meinem Instagram: hier!)

 

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#UrsuKochtFollower 1.0!

Guten Abend!

Erstmal ein TL;DR;: Das erste #UrsuKochtFollower Tweetup Event war ein voller Erfolg dank wunderbarer Gäste. #UrsuKochtFollower 2.0 sucht noch Besucher! Hier der Doodle Link 2.0!

Das erste #UrsuKochtFollower Twitter-Treffen ist abgeschlossen. Ein paar Tage später habe ich die Eindrücke des letzten Wochenende ein wenig durch- und verarbeitet. Ich bin immer noch extrem glücklich über ein wundervolles Wochenende, dass eine fast perfekte Premiere war und wo Ich persönlich fast alle meine Ziele erreicht habe.

Nach vielen Jahren, in denen man sich online kannte in diversen Communities und auf Twitter, habe ich endlich auch mal Phil, den viele vielleicht als @Shadowelf kennen, getroffen (siehe seinen Bericht  zum Event). Dazu kam noch Heyko, dessen Username @Okyeh vermutlich einigen der Leser in und um Hamburg bekannt sein dürfte. Den Abschluss machte mein guter Kumpel Max, der unter @_badmaxx_ tweeted und mit dem ich mich seit einigen Jahren sehr gut verstehe. Zwar mussten die zwei weiblichen Teilnehmerinnen @Miyacore und @Pumpinchen leider kurzfristig absagen, was uns nicht davon abhalten konnte auch trotz reiner Männerrunde eine legendäre #UrsuKochtFollower Prämiere zu zelebrieren.

Nachdem ich Donnerstag und Freitag sehr viel mit der Vorbereitung beschäftigt war, kamen Phil & Heyko mit nur knapp 30 Minuten Verspätung hier am Bahnhof an. Ich war ehrlich gesagt sehr nervös, weil ich mich mit den Vorspeisen und der Vorbereitungszeit ein wenig verschätzt hatte und bei kommenden Events wird es definitiv etwas weniger Auswahl da geben. Sämtliche Vorspeisen waren dafür selbst gemacht und frisch und ich war am Samstag dann auch unglaublich glücklich, dass tatsächlich alles schmeckte. Aber zurück zu Freitag Abend. Es fühlte sich trotz meiner anfänglichen Nervösität sofort vertraut und wie mit alten Freunden an. Wir sprachen über die verschiedensten Themen von lokaler über Weltpolitik über Frauen bis hin zu alten Freunden und Weggefährten – was man halt so quatscht, wenn man sich das erste Mal im echten Leben begegnet.

Samstag Morgen erschien dann noch Max um kurz vor Mittag, was auch der ungefähre Zeitpunkt war, an dem Phil sich dazu aufraffen konnte das kuschlige Bett auf meiner Couch zu verlassen. So frühstückten wir dann ganz entspannt und gemütlich mit Tee & Kaffee bis fast halb zwei. Nach dem Frühstück wollten wir noch etwas Crushed Ice besorgen, um eventuelle Cocktails und/oder Longdrinks bauen zu können. Also saßen wir dann kurzerhand zu viert im Auto und fuhren die “Sehenswürdigkeiten” ab, die mir grad so einfielen. Mit Apfel- bzw. Kirschtaschen von McDonalds und Crushed Ice im Gepäck waren wir dann aber auch alle wieder froh, im Warmen zu sein, da wir ein sehr kaltes Wochenende erwischt hatten – was immerhin für einen guten Getränkekühlschrank auf dem Balkon sorgte. Nach weiteren Gesprächen und teilweise Wiederholungen des Vorabends für Max bereitete Ich dann irgendwann auch die Vorspeisen vor. Ich werde die Gerichte im Einzelnen in Rezeptpostings noch näher betrachten, aber auch hier bin ich extrem glücklich, dass wirklich Alles zu schmecken schien und nicht wirklich viel übrig blieb (obwohl ich mal wieder viel zu viel vorbereitet habe). Nach den Vorspeisen bereitete ich dann auch die ersten Cocktails für Max und mich zu. Heyko war mit dem guten bayrischen Bier (Tegernseer!) zufrieden während Phil gar keinen Alkohol trinkt. Das Hauptgericht wurde dann auch kurzerhand um seinen Gemüsebeilage erleichtert, da auf Grund der üppigen Vorspeisen das frische Steak mit den schwedischen Ofenkartoffeln vollkommen ausreichend war. Nach dem Abendessen relaxten wir bei Käsekuchen, den Max mitbrachte (Danke dafür!), weiteren Cocktails, Bier, Absinth, Tee und guten Gesprächen sowie Knicklichtern für den Spielspaß, bis wir ab ungefähr 23 Uhr auf die Couch bzw. ins Wohnzimmer umzogen, und dort die NFL Playoffs zusammen guckten. Zwar habe ich gefühlt über 120 Brett- und Gesellschaftsspiele, aber es ergab sich in der kurzen Zeit einfach auch kein Moment, wo Langeweile aufgekommen wäre.

Sonntag Mittag mussten Phil & Heyko bereits ihre Bahnfahrt zurück nach Hamburg antreten, weshalb es Morgens noch ein leckeres kleines Frückstück mit Bacon & Rührei gab und man dann schon Abschied nehmen musste, mit dem Versprechen, dass man sich auf jeden Fall irgendwie wieder sehen will.

Ich bin immernoch unglaublich glücklich darüber, wie das gesamte Event ablief. Zwar waren wir weniger als anfangs geplant, aber trotzdem wurde es ein wirklich gutes und vor Allem entspanntes Treffen. Ein Treffen, dass ich wiederholen möchte. Ein Treffen, das sicherlich auch in anderen Konstellationen schön wird – und da kommt Ihr ins Spiel.

Ich plane für April ein weiteres #UrsuKochtFollower. Und wenn Ihr Teil des zweiten Events sein wollt, könnt ihr diesen Doodle Link benutzen. Aktuell würde sich das letzte April Wochenende sehr empfehlen, da man dann mehr Zeit hat, weil Montag, der 1. Mai ein Feiertag ist. Bei Fragen benutzt doch bitte die Kommentarfunktion oder schreibt mir einfach auf Twitter!

LG Ursu!

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Zwei Einhörner für Kinder – ein Fazit

Guten Tag,

Gestern endete die Auktion für die zwei Einhorn Schokoladen von Ritter Sport. Die Auktion erzielte die Summe von 62€. Ich habe eventuell mit ein wenig mehr gerechnet, aber es ist auch nicht so leicht, wenn man das ohne prominente Unterstützung aufzieht.

Der glückliche Gewinner der Auktion ist @PattaFeuFeu und er hat mir kurz nach Ende der Auktion auch schon den Betrag überwiesen.

Zusammen mit Direkt-Spenden von @Sintaura (30€), ellyteratur (20€) und @vacilar (20€) kam so ein Gesamtbetrag von 132€ für den Verein Initiative krebskranke Kinder e.V. in München zusammen! Da PattaFeuFeu statt den gebotenen 62€ sogar 65€ überwies, waren es dann sogar 135€. Zu diesen legte ich nochmal 15€ drauf, um den Betrag auf 150€ aufzurunden.

Ich tätigte die Spende über 150€ dann noch gestern Abend um 20Uhr.

Screenshot_1.png

Ich möchte mich hier bei den über 100 Menschen auf Twitter & Facebook bedanken, die sich in irgendeiner Form daran beteiligt haben, diesen Betrag zusammen zu bekommen. Natürlich gilt besonderer Dank auch denen, die mit ihren Spenden geholfen haben, aber das kann nicht jeder und gerade bei Ebay haben wesentlich mehr mitgeboten, als letzendlich gespendet haben.

Als kleines Fazit möchte ich ziehen, dass ich so eine Aktion vmtl. nicht nochmals an eine Ebay Auktion knüpfen würde. Mir wurde im Laufe der Auktion klar, dass man das besser hätte handlen können. Ich hatte gestern die Idee, ob ein Los-System vl. nicht schlecht gewesen wäre, wo man pro 1€ Spendenbetrag ein Los mit einer Chance auf eine der zwei Einhornschokoladen hat. So hätte jeder spenden können, wie viel er will und für richtig hält und am Ende hätte ich eine Auslosung gemacht, wo natürlich jeder, der mehr spendet größere Chancen hätte. Ich habe allerdings auch keine Ahnung, ob ich da nicht vl. sogar rechtlich im Bereich des Glücksspiels bin oder so. Alles in Allem bin ich zufrieden, wie es lief und es war gerade in der stressigen Weihnachtszeit tatsächlich auch schwieriger als gedacht, Leute für einen Retweet oder Share zu motivieren – auch hier nochmal ein riesen DANKE an alle Helfer.

Der Gesamtheit halber möchte ich noch hinzufügen, dass Ich die Kosten von 6,20€ aus der erfolgreichen Ebay Auktion trage und keine Paypal Gebühren angefallen sind, da der Käufer die Ware bar bezahlt hat.

 

Vielen Dank und ein frohes Weihnachtsfest!

Ursu

 

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[#Einhörner] Selbst ist der Ursu…

…und damit die Ebay Auktion, die Spende und die Schokolade vor Weihnachten noch am eigentlichen Zielort ankommen können, habe ich soeben die Ebay Auktion gestartet. Es ließ sich leider niemand in der kurzen Zeit finden, der die Schokolade signieren will, aber die Auktion läuft ja 5 Tage!

Die Auktion Einhörner für krebskranke Kinder bei Ebay!

Frohes Bieten – ich zähle auf euch! ❤

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Einhörner, Ich brauche eure Hilfe!

Guten Tag,

Ich bin ein eventuell leicht verrückter Mensch. Einer dieser Menschen, der schonmal zwei Tage lang in einem absolut überlaufenen Webshop auf die Gelegenheit lauert, bis zu 11 dieser Ritter Sport Einhorn Sonder-Spezial-Sondereditionen zu ergattern.

Für alle, die’s noch nicht gesehen haben, das ist sie (auf meinem Schreibtisch):
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Diese Schokolade wurde mir letzten Freitag in einem Paket zugestellt. Zusammen mit 10 anderen Tafeln. Eine dieser Tafeln verlose ich seit Gestern über meinen Twitter Account hier:

Nun ist es so, dass ich auf Zwei Dinge hingewiesen wurde.

Nummer 1 ist die Tatsache, dass es tatsächlich Arschlöcher gibt, die diese Schokolade, die als Sonderedition viel zu stark limitiert war und trotzdem nur 1,99€ kostete, bei Ebay für 50€+ verkaufen. Diese Sonderedition ist eine Homage an Social Media und die Tatsache, dass Einhörner im Internet alles andere als ausgestorben sind. Ritter Sport hat hierbei eigentlich gleich mehrere Memes aufgegriffen, die fest in Social Media verankert sind und wollte eine Freude machen. Durch die strenge Limitierung und die Probleme mit dem Webshop führte dies zu viel Frust, zu Beleidigungen und auch zu inakzeptablen Aussagen wie Drohungen – sowohl bei Twitter als auch bei Facebook. Ein Straßenverkauf der Restbestände an zwei ausgewählten Standorten wurde inzwischen abgesagt – vermutlich auf Grund von Sicherheitsbedenken. Die restliche Schokolade wird gespendet um Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen.

Nummer 2 ist dieser Vorschlag:

Wie bereits geschrieben, habe ich die Maximal Anzahl von 11 dieser Schokoladentafeln gekauft. Nicht um das Zeug zu horten oder bei Ebay zu verticken, sondern um Weihnachtsgeschenke für exzellente Menschen zu haben und außerdem um Versandkosten zu sparen. Ab >20€ Bestellwert zahlt man nämlich keinen Versand und vermutlich hat Ritter Sport auch deswegen die Zahl auf 11 gesetzt.

Der Plan war bisher 9 dieser Tafeln vollständig an Freunde zu verschenken oder weiter zu geben, damit diese zu Weihnachten auch eine Freude bereiten können. Eine der Tafeln bekamen meine Eltern bereits und eine wurde Gestern bei der Rollenspiel Runde vernascht.

Wer Ralph Ruthe kennt und vielleicht sogar auf Twitter folgt hat sicherlich mitbekommen, dass er eine von ihm signierte Einhorn Ritter Sport bei Ebay für einen guten Zweck für über 2000€ versteigert hat.

Dies möchte ich auch tun, nicht für mich, sondern für die Initiative krebskranke Kinder e.V. in München. Ich besitze einen Ebay Account. Ich besitze die Schokolade. Was mir fehlt, ist ein wenig Unterstützung. Ich bin ein vergleichsweise kleiner Fisch im Social Media Meer und würde das auch ganz gerne bleiben, dabei aber trotzdem den Erlös für die Kinder maximieren. Ich wohne in der Nähe von München und arbeite in München. Ich suche Menschen des öffentlichen Lebens, die vielleicht bereit wären, die Schokolade und ihre einzigartige Verpackung zu einem Unikat mit Sammlerwert zu machen, wie es Ralph Ruthe machte.

Die Frage ist leider: Wie? Ich habe so kurz vor Weihnachten leider einen sehr vollen Terminkalender, und würde die Spende trotz Allem gerne vor Weihnachten tätigen. Ich bin etwas überfordert und würde jede Hilfe annehmen, um das irgendwie zu schaffen.

Die Ebay Auktion will ich aktuell eigentlich erst starten, wenn Ich in irgendeiner Form einen starken Partner habe, der die EINHORN zu etwas Besonderem macht. Sollte jemand dazu eine konträre Meinung besitzen, immer her damit. Ich habe sowas auch noch nie gemacht.  ¯\_(ツ)_/¯

Um eine höhere Reichweite zu generieren würde ich mich freuen, wenn sie diesen Blogeintrag mit Personen teilen, die mich eventuell unterstützen können. Wenn es um das ‘Pimpen’ der EINHORN mit Unterschriften, Zeichnungen oder ähnlichem geht, wäre hierbei eine Lokalität im Großraum München von großem Vorteil.

Der erste Schritt ist hiermit getan.

Achso, Ich habe geplant ZWEI Tafeln als Paar zu versteigern. Kein Einhorn sollte zu Weihnachten allein sein müssen!

LG Ursu

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Twitter

Guten Abend,

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch über das Thema Twitter mit einem Nicht-Twitterer.

Mein Kumpel meinte: Twitter ist Dinge in die Welt hinausschreien und hoffen, dass es jemand hört – und er hat in gewisser Weise sehr Recht.

Twitter ist eine Plattform, in der man Dinge schreibt und hofft, in irgendeiner Form eine Antwort zu bekommen. Für viele ist diese Antwort ein Fav/Like oder ein ReTweet. Viele betreiben das Ganze sogar als eine Art Wettkampf, wer den besten Tweet schreibt, wer die meisten Follower hat, wer die meisten RTs bekommt (siehe Favstar.fm).  Viele freuen sich, wenn sie neue Menschen mit ihren Tweets erreichen und Konversationen über alle möglichen Themen führen können. Viele benutzen Twitter als Werbeplattform für sich selbst, ihr Produkt oder ihr Unternehmen. Viele benutzen Twitter als eine der schnellsten Nachrichtenquellen unserer Zeit. Wiederrum Andere suchen vielleicht nach der großen Liebe oder schnellem Sex – ob nun virtuell in DMs oder bei privaten Treffen. Das Alles sind aber nur Beispiele – und eines schließt das andere nicht aus.

Twitter ist unglaublich vielseitig und jeder entscheidet für sich selbst, wie er Twitter nutzt, was er auf Twitter sucht und wie er seine Ziele auf Twitter erreicht. Niemand wird gezwungen irgendwem zu folgen und jeder kann sich tatsächlich seine eigene Filterbubble bauen, wie es kaum woanders möglich ist, da kein bidirektionales Folgen wie bei Facebook Freundschaften erzwungen wird. Alles kann, nix muss. Das heißt natürlich auch, dass viele Leute einfach nur Bullshit machen und diese Freiheit ausnützen – sei es um Menschen zu trollen, Fakenews und/oder Hass zu verbreiten – für Hetze oder Mobbing. Vor wenigen Tagen wurde so ein Twitterbekannter von mir sehr internetwirksam per Hashtag für tot erklärt. Er ist keine riesige Person des öffentlichen Lebens, sondern ein relativ einfacher Journalist der sich wohl mit den falschen Trollen angelegt hat. Der Hashtag zu seinem Tod war übrigens mehrere Stunden Trending Topic #1 für Twitter Deutschland.

Für mich persönlich war Twitter im Laufe der Jahre (Mitglied seit 2008 – inzw. aber beim 2. Account) tatsächlich schon fast Alles. Vom Fluchtpunkt, wenn es mir schlecht ging und ich sonst niemanden zum Reden hatte bis zum Ort, wo Ich sehr viele Menschen getroffen habe und kennenlernen durfte, die auch einen bleibenden Eindruck in meinem Leben hinterlassen haben. Ich habe meinen ersten Job nach dem Studium eigentlich nur durch Hilfe einer Followerin bekommen, ich habe meine Ex-Freundin auf und durch Twitter kennen- und lieben gelernt. Ich habe exzellente Menschen getroffen und Freunde gefunden, auf die ich mich felsenfest verlassen kann. Ich habe Witze getweeted und mich gefreut, wenn andere mit mir lachen durften – aber auch viel geraged, geranted und ich war auch leider oft in Situationen, wo meine Tweets eher melancholisch und depressiv waren. Twitter ist Teil meines Lebens – und egal, wer mir folgt und meine Tweets liest, diese Person tut dies freiwillig und weil sie irgendeinen Aspekts meines Lebens anscheinend verfolgenswert findet. Dies ist ein großes Kompliment für mich und ich freue mich tatsächlich über jeden einzelnen meiner Follower.

Ich tweete nicht für irgendwen ausser für mich. In letzter Zeit mache ich das häufiger mal auch durch den Hashtag #nofucksgiven deutlich. Und ich tweete natürlich trotzdem wegen der Antworten. Niemand schreibt einen Tweet, damit ihn keiner liest. Twitter gibt einem einen Raum um seine Gedanken in die Welt zu schreien und auf ein Echo zu hoffen. Echo gibt es auf Twitter genug, positiv wie negativ. Viele meiner Follower, die schon paar Jahre dabei sind, kennen vmtl. Teilaspekte von mir besser, als meine eigenen Eltern. Das hat den einfachen Grund, dass es für mich einfacher ist, meine Gedanken ziellos in die Welt zu brüllen als sie mir wichtigen Personen zu erzählen, die dadurch verletzt werden könnten oder wo Ich einfach kein Echo will, weil ich weiß, dass ich es nicht so einfach ertrage. Twitter ist auch ein Ventil und gleichzeitig auch die Möglichkeit quasi-therapeutisch Meinungen von Menschen zu bekommen, die eigentlich unbeteiligte Zuschauer sind. Twitter ist Emotion pur – Liebe, Hass, Zuneigung, Abneigung, Wut, Freude, Schmerz. Man teilt einen Teil seines Lebens (manche mehr, manche weniger) mit seinen Followern und bekommt dafür die Möglichkeit, auch Teil deren Lebens zu sein, wenn man den Follow Button drückt. Das Alles macht Twitter für mich zu einem Teil von mir. Natürlich schreibe ich manchmal enorm viel Müll und mache doofe Witze, schreibe sogenannte Replies-from-Hell mit Wortwitzen, Zweideutigkeiten und doofen Kommentaren – aber das Alles ist ein Teil von mir, von Ursu. 100% echt, 98% doof. Wer mir folgt bekommt das volle Programm – von selbstreflektivem Gedankenmüll über seelenauffressenden Selbsthass bis hin zu tiefdepressiven Gedanken. Aber eben auch Witze, Spaß, politische Kommentare (ich reduzier das in letzter Zeit… die Diskussionen zehren…) und Konversation.

Ich weiß auch, dass sehr viele Menschen Twitter ganz anders als ich nutzen. Auch Follower und Followings von mir. Ich folge semi-realen oder komplett fiktiven Kunstfiguren – und diese teilweise auch mir. Ich folge den knallharten, favgeilen Wannabe-Elite-Comedians, die ihren Account als ein Forum für ihre besten Witze sehen und wo Konversation nicht gern gesehen wird, oder sogar einfach direkt gelöscht wird. Ich folge Menschen wie Du und Ich, die Twitter einfach als offenes Forum für die Diskussion über Serien, Spiele, Filme oder Bücher nutzen. Und mit allen diesen Leuten kann ich mich in gewisser Weise verstehen und das Medium Twitter für meine Unterhaltung nutzen, wie immer ich will.

Denn alles kann – nichts muss.

 

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#UrsuKochtFollower

Guten Tag,

wie meine Twitter Follower vielleicht inzwischen mitbekommen haben, führe ich seit 2 Wochen nach 5 1/2 Jahren wieder ein Singledasein.

Eine der Sachen, die Ich wirklich vermisse, seitdem Helena vor knapp 2 Monaten (aus Gründen) bereits zu ihren Eltern zurück nach Bochum gezogen ist, ist für jemanden kochen zu können. Für mich allein macht es wesentlich weniger Spaß und es kommt außerdem immer weit mehr dabei raus als Ich essen mag oder sollte.

Da ich jetzt in absehbarer Zeit auch erstmal kein Interesse an etwas Neuem habe, und die Wohnung nicht WG tauglich ist, hatte ich vor paar Tagen auf Twitter eine Idee. Wieso nicht neue Leute kennen lernen und einfach mal paar meiner Follower für ein Tweetup Wochenende oder zumindest einen Abend einladen. Ich habe den Platz, damit mehrere Leute hier übernachten können. Natürlich ist das Ganze etwas schwerer, dadurch, dass ich für viele meiner Follower am Arsch der Welt wohne (südlich von München wenige Kilometer vom Starnberger See).

Organisatorisch kann ich für bis zu 5 Personen ohne große Probleme eine Schlafmöglichkeit bieten. Ich habe eine große, bequeme Schlafcouch, wo zwei Personen locker Platz haben und ein Doppel-Luftbett, wo ebenfalls zwei Personen schlafen können. Problematisch ist natürlich, dass die zwei Personen sich potentiell nicht kennen und das natürlich auch bedacht werden muss. Mit Luftmatratzen und/oder Schlafsäcken könnte ich sogar für mehr Leute Platz finden, allerdings wird wohl das Kochen etwas stressig. Auf der einen Seite habe ich sechs Plätze am Esszimmertisch und auf der anderen Seite möchte ich für meine Besucher natürlich ein guter Gastgeber sein, und entsprechende Wünsche wie vegane oder vegetarische Kost beachten bzw. Alternativen anbieten können.

Da ja so ein Tweetup nicht nur aus Essen besteht, und man sich ja auch gerne kennen lernt, habe ich zur allgemeinen Unterhaltung eine riesige Auswahl an Brettspielen und anderen Möglichkeiten, sich zu unterhalten (z.B. während Ich in der Küche stehe und das Essen zubereite). Zusätzlich habe ich für Gäste immer eine relativ gut befüllt Hausbar mit Allem möglichen von Absinth bis Whiskey und baue den Gästen auch gerne Cocktails oder Longdrinks auf Wunsch. Also ist für eine zünftige Cocktailparty nach dem Essen auch gesorgt.

Kurz zusammengefasst:

Wann? Keine Ahnung, das hängt vor Allem von den Gästen ab und wann diese Zeit haben. Ich hätte bei Erfolg auch nichts dagegen, eine Serie solcher Treffen zu hosten. Doodle Link!

Wo? 50km südlich von München. Von München aus relativ leicht mit der Bahn zu erreichen. Abholung vom Bahnhof hier würd ich dann persönlich übernehmen.

Wer? Bisher haben sich @Miyacore und @_badmaxx_ als Interessenten gemeldet.

Was? Von mir zubereitetes Essen, Spiele, Spaß, Cocktails, etc. bei einem entspannten Tweetup mit Alpenblick.

Wieso? Langeweile, Spaß am Kochen und das Interesse, neue Leute kennen zu lernen.

Bei weiteren Fragen oder wenn ihr Interesse habt, da mal teilzunehmen -> @1QUrsu bei Twitter oder eben hier in den Kommentaren!

P.S.: Der Hashtag #UrsuKochtFollower entstand aus #UrsuBekochtFollower, allerdings fand ich die Doppeldeutigkeit von #UrsuKochtFollower interessanter. Marketing und so…

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Die Sache mit der Depression und dem Berufsverbot

Guten Tag, guten Abend, gute Nacht Deutschland.

Es fegt ein Shitstorm durch Twitter und soziale Medien. Depressive sollen mit Arbeitsverbot belegt werden!

SKANDAL! Nieder mit der CSU! Rücktritt! Rausschmiß!!!11ölf

Wenn wir hier Steinigungen hätten, die ersten Online-Steine sind bereits geworfen.

Nun gut, sagt man sich – viele dumme Ideen kommen ja aus Bayern und manche davon sind geschmackssache – aber so richtig positiv steht den meisten Ideen der CSU im Netz nur eine Minderheit gegenüber. Von der Maut (die ich persönlich in der Idee gut fand und deren letzliche Umsetzung indiskutabel ist… aber dazu vl. wann anders beim Bierchen) bis zu diversen Kapriolen bayrischer CSU Abgeordneter in der EU… Wo die Bayern grad weiß-blauen Traumhimmel sehen, fliegt meist schon ein brauner Sturm aus argumentativer Scheisse aus Restdeutschland gen Süden.

So, genug geschwallt. Wir wollen mal Fakten! Ich habe mal gegoogled. Macht man heute so, und ich habe mehrere Artikel zum Vorstoß von Herr Herrmann gelesen – der Mann ist übrigens Innenminister Bayerns. Um mal hier ein wenig mit Fakten um mich zu werfen: Zitate aus der Zeit. (Google Suchergebnis #1, weil ich faul bin!)

…hält Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ein Berufsverbot für Menschen mit Depressionen für denkbar. Voraussetzung sei eine “sorgfältige medizinische Begutachtung”, sagte Herrmann dem Focus laut einem vorab veröffentlichten Bericht.

Wenn diese Begutachtung zu dem Ergebnis komme, “dass etwa ein Pilot, ein Busfahrer oder ein Taxifahrer dauerhaft nicht mehr geeignet ist, Menschen oder sonstige Güter zu transportieren, ohne dass Gefahr für Leib und Leben anderer besteht, dann kann solchen Personen auch der Führerschein beziehungsweise die Lizenz entzogen werden”, sagte Herrmann.

Okay. Punkt 1: “sorgfältige medizinische Begutachtung”! Bedeutet: Keiner verliert seinen Job, nur weil er depressiv ist. Er verliert eventuell seinen Job, wenn er depressiv ist UND eine potentielle Gefahr für sich oder das Leben anderer darstellt. Ich sehe das Problem nicht. Das klingt für mich mehr als logisch. Herr Herrmann will also in Einzelfällen, potentiel Suizidgefährdete Personen aus dem ‘Verkehr’ ziehen – mehr wörtlich als bildlich. Wieso dieser Shitstorm? Er redet nicht von Depressiven im Allgemeinen sondern von Menschen, die sich selbst nicht helfen können und auf Hilfe angewiesen sind. Würden sie sich in einen Bus setzen, wo der Fahrer eventuell nicht ‘ganz sauber’ ist im Kopf und ganz eventuell mit dem Gedanken spielen könnte, sich das Leben zu nehmen? Ich zahl Ihnen das Ticket. Aber Bus-, Taxi-, Krankenwagenfahrer etc. haben mehr Verantwortung als nur für sich selbst. Doch LEIDER ist die Depression eine Krankheit, die einen sämtliche Verantwortung verlieren und vergessen lässt, wenn man nur noch sich selbst und seine (pardon my french) BESCHISSENE Lebenssituation sieht. Punkt 2: Die Aussage von Herr Herrmann ist der aus Bayern sehr gewohnte Stammtisch-Populismus, der bei aktuellen Themen IMMER zum Vorschein kommt um Wählerstimmen zu fangen. Das verdient einen Shitstorm, die Aussage an sich nicht – schon allein, weil es ein minimaler Bruchteil aller Depressiven in Deutschland ist, der davon betroffen wäre.

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach äußerte sich ähnlich. “Bei bestimmten Formen der Depression könnte ein Berufsverbot unter bestimmten Umständen notwendig sein”, sagte Lauterbach dem Magazin. Das hänge aber sehr vom Einzelfall ab. “Wenn etwa eine gefährliche Depression klar diagnostiziert wird und sich der Patient einer Behandlung verweigert, wäre ein Berufsverbot die letzte Konsequenz.”

Oha, da bläst einer in’s gleiche Horn wie Herr Herrmann (Ich möchte ihnen hierbei nahelegen diesen Namen mal ganz bewusst DEUTSCH auszusprechen, kann man dann nur lächerlich finden!). Und der Mann ist von der SPD – und er redet von Einzelfällen unter bestimmten Umständen. Der Mann hat Recht – oder würden Sie ihr Kind gerne auf Klassenfahrt schicken, wenn der Busfahrer eine Historie von Selbstmordversuchen hinter sich hat?

Um es mal abzuschließen: Viel Lärm um Nichts! Populismus gibt es nicht erst seit Heute Morgen und unsere (mit Verlaub ‘beschissenen’) Medien spielen da mit. Wäre die Überschrift nämlich nicht “Bayerns Innenminister erwägt Berufsverbot für Depressive” gewesen, wäre der Aufschrei vmtl. kleiner ausgefallen.

Ich bin selber Depressionspatient. Ich leide an einer depressiven Angststörung und nehme Anti-Depressiva. Ich fühle mich von dem Artikel oder von der Aussage von Herr Herrmann (*kicher*) oder Herr Lauterbach in keinster Weise angesprochen. Denn ich würde NIEMALS Selbstmord begehen und schon garnicht andere Menschen dabei mit hineinziehen wollen – ebenso geht es ungefähr 99.9% der anderen Depressionspatienten in Deutschland. Der Pilot der Germanwings-Maschine war eine Ausnahme und sollte eine bleiben – dass dürfte Jedem klar sein. Leider ticken aber eben nicht alle Menschen so, und wo es jetzt einen Präzendenzfall gibt, könnte es Nachahmer geben. Der Pilot wollte wohl mit einem Knall abtreten (no pun intended) und er hat das geschafft – es ist jetzt eine Aufgabe der Gesellschaft, weitere Amokläufe ähnlicher Art zu verhindern so gut es geht.

Wieso Herr Herrmann (es wird von mal zu mal besser…) nun geshitstormed wird, ist mir nicht klar. Vermutlich ist es eine große Portion ‘Ich habe lediglich die Überschrift gelesen, weil ich sonst zu faul bin’ und auch viel Mitläufertum PLUS eine Prise ‘Bayern ist eh Ausland und CSU Scheisse – da hau’ mer gerne drauf!’.

Ich bin anderer Meinung, aber das bin nur ich – ein Depressionspatient.

Viele Grüße,

euer Ursu

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Wenn Männer Frauen nachpfeifen…

Es fing Gestern an mit einem relativ harmlosen Tweet:

Ich fand den Tweet interessant. Ich persönlich kannte zwar den Begriff des Street Harassment, aber es war für mich das erste Mal, dass Ich wirklich einer Frau ‘begegnete’, die es stört, wenn ein Mann ihr nachpfeifft und anscheinend wirklich ein Problem damit hat. Ich entschied mich ein wenig nachzubohren. Ich persönlich habe kein Problem, wenn Männer einer Frau nachpfeiffen – es ist eine Art auszudrücken, dass man die Frau attraktiv findet – wenn auch extrem plump und primitiv, so kann man mit einem Zwinkern vl. sogar ein Kompliment darin entdecken. Wenn nicht, dann kann man es als das hinnehmen, was es ist – ein Ausdruck von Gefallen.

Okay, zugegeben – Ihr vorzuschlagen, es als Kompliment zu sehen, war nicht wirklich durchdacht – natürlich würde eine Frau, die sich selbst Feministin nennt nicht akzeptieren, dass Männer ihr Komplimente machen wollen. Aber mein Interesse war geweckt.

Was genau stört eine Frau eigentlich daran?

Ich hatte hier also eine Frau, die sich wirklich dran störte, wenn ihr Männer hinterherpfeifen. Für mich als interessierten, weltoffenen Mann war das natürlich ideal um mehr zu erfahren.

Auf Nachfrage, was es denn sonst sei, ob es eine Beleidigung sei – oder vl. sogar ein Angriff auf ihre Persönlichkeit, wurde ich auf Google verwiesen – ich solle doch Street Harassment googlen. Interessant. Ich frage nach der persönlichen Meinung und werde zu Google geschickt. Ein Link zu ihrem Blog wäre wenigstens ein Link zu ihrer persönlichen Meinung gewesen. Ich wollte nicht die Meinung irgendwelcher Authoren und anderer Blogger.

Weitere Ausflüchte:

Ich muss hier zugeben, irgendwo in diesem Gespräch war Ich dann auch genervt, weil keine Frage beantwortet wurde und dauerhaft ausgewichen wurde. Das ist wie wenn du einen radikalen Christen fragst, wieso er an Gott glaubt und er dir eine Bibel hinlegt, damit du sie liest. Ich will die persönliche Meinung zu diesem Thema und keine vorgebeteten Texte anderer Prediger. Also bohrte ich weiter nach. Leider ohne wirklichen Erfolg.

Ja, ich muss zugeben – 140 Zeichen sind sehr wenig um soetwas ausführlich darzustellen. Ich hätte nur gerne einen oder zwei plausible Gründe gehabt, wieso Sie persönlich sich angegriffen fühlt. ‘Es geht meist um das wie’ ist allgemein, ‘meist’ … also wird ihr häufig nachgepfiffen und dann auf verschiedene Art und Weise – oder spricht sie wieder von den Meinungen anderer, was Street Harassment ist und was nicht?

Es ist ihr also egal was diese Menschen von ihr halten. Es ist ihr egal, ob diese Leute zu ihr gehen und ihr sagen, dass Sie attraktiv ist – oder ob diese Leute ihr nachpfeifen. So egal, dass sie sich bei Twitter darüber beschwert. Ist es vielleicht einfach nur, weil sie eine feministische Lehre vertritt, in der eben gepredigt wird, dass Männer, die Frauen nachpfeifen böse sind? Ist es vielleicht garnicht ihre eigene Meinung, die Sie da vertritt? Eine weitere Nachfrage wieso es sie stört, wurde mir so beantwortet:

Sie kennt also die Intention der Leute, die ihr da nachpfeifen. Sie weiß, wieso ihr nachgepfiffen wurde. Vielleicht aus jugendlichem Leichtsinn, vielleicht, weil sie als Frau attraktiv ist oder zumindest äusserlich so wirkt. Auf Nachfrage, ob Sie die Leute denn auf die Intention des Pfeifens anspricht oder schlichtweg mutmaßt, kommt eine letzte Ausflucht:

Statt eine Antwort zu bekommen, wurde mir ein weiteres Mal eine Bibel vor die Füße geworfen – zu Gott habe ich immer noch nicht gefunden – und statt Ahnung, vermittelte diese Feministin genau das, was ich bei vielen Anhängern irgendwelcher Ismen sehe. Sei es Feminismus, Faschismus, AntiFaschismus, Sexismus, religiöser Fanatismus, etc.

Man hat eine Meinung, weil man eine Meinung vorgesagt bekommt. Man betet diese Meinung Anderen vor und entweder man denkt nicht selbst, oder man nimmt es als gegeben hin, dass es so ist wie es ist. 

Hier wurde anscheinend jemandem erfolgreich beigebracht, dass es böse ist, wenn Männer einer Frau auf der Strasse nachpfeifen. Persönlich kann diese Person keine treffenden Gründe anbringen, wieso es Sie wirklich stört – denn eigentlich ist es ihr egal. Doch weil sie sich selbst Feministin auf die Fahnen schreibt, muss sie natürlich auch so handeln, wie viele Menschen es ihr vorleben und vorbeten. Das Internet ist da ein super Ort – wenn man eine Meinung haben will, findet man sie auch – und dann hat man ja etwas, woran man sich festhalten kann.

P.S.: Ich bin nichtmal Befürworter vom ‘Hinterherpfeifen’ – Ich selbst habe in meinem Leben noch keiner Frau auf der Straße nachgepfiffen und sehe auch keinen Grund dafür. Es finde es ehrlich gesagt ziemlich primitiv.

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