Category Archives: Crazy Stuff

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[WIP] DER TOD KOSTET DAS LEBEN

Leicht verschwitzt von den Temperaturen des karibischen Frühsommers steigt Than voller Vorfreude aus dem Taxi. Überall in der Stadt vibriert das Leben, laufen Menschen halb-nackt, teils mit Cocktail-to-go Becher in der Hand und ausgelassener Stimmung über den Stadtplatz. Einwohner der Stadt verkaufen an ihren fahrenden kleinen Ständen Softeis und andere Snacks an die Touristen, während keine Wolke am Himmel steht, die das Brennen der Mittagssonne mildern könnte.
Thanatos Demuertis – kurz Than. Unter diesem Namen checkt Er in’s Occidental Costa Cancún Hotel ein. Offiziell ist er als 22jähriger, griechischer Medizinstudent unterwegs, der dieses Jahr nutzt um die Welt zu bereisen. Die junge Dame am klimatisierten Empfang begrüßt ihn mit einem zuckersüßen Lächeln und er genießt jeden Augenblick, in dem Sie ihn nicht behandelt als wäre er das Schlimmste, was Ihr passieren könnte. In dem Sie nicht in Ohnmacht fällt oder schreiend davonläuft. Ihr Name ist Verónica und auch wenn Sie nicht weiß, wieso Sie ihm das erzählte, weiß er jetzt, dass Sie um 21Uhr Feierabend hat und dass Sie heute vor hat im Palazzo feiern zu gehen, weil sie zwei freie Tage vor sich hat. Grinsend und fröhlich Richard Wagners Götterdämmerung summend steigt Than in den Aufzug, als hinter seinem Rücken auf einem Fernseher in der Lobby die ersten Nachrichten Sondersendungen anfangen. In großen Lettern titelt die Laufschrift: “IMMORTALITY!? What we know so far!”

Zwei Kilometer weiter ist im Krankenhaus die Hölle los. Patienten, die nur noch von den Geräten am Leben gehalten wurden, können plötzlich auch ganz ohne diese. Unfallopfer, die gerade im OP darauf warten ihre Organe spenden zu dürfen, versterben einfach nicht. Schlimmste Verletzungen sind nicht tödlich und selbst der Mann, der vorhin bei einem Motorradunfall fast seinen Kopf verlor und eigentlich schneller Blut verlieren sollte als die Blutkonserven in seine Adern pumpen können, ist zwar ziemlich geschockt, aber relativ munter. Streng gläubige Menschen bekreuzen sich unentwegt, einige werfen sich sogar auf den Boden und beten zu Gott – wobei die Gründe vielfältiger kaum sein könnten. Die Einen sehen es als ein Zeichen Satans, der den Menschen den Weg ins Paradies entgültig versperrt hat – während Andere zitternd und weinend auf Knien Gott dafür danken, dass ihre Angehörigen noch leben.
In einer Abstellkammer schnitt sich ein Patient im psychiatrischen Flügel der Klinik die Pulsadern auf und nach einem kurzen Nickerchen wachte er blass und unglaublich munter in einer großen Pfütze seines Blutes wieder auf. Klinisch betrachtet hätte er längst tot sein müssen, praktisch war er der wohl erste nahezu blutleere Zombie ohne Puls und Herzschlag – und hätten die Mitarbeiter nicht vor einer Stunde das Arbeiten eingestellt, dann hätte ihn vielleicht sogar jemand bemerkt. So spazierte in Mitten des vorherrschenden Chaos Hectór Alvarez Aran de Madras seelenruhig und unbemerkt aus der Psychatrie des Municipal Krankenhauses auf die Straße und in eine sehr heiße Woche.

 

[Teaser] Der Tod kostet das Leben

Entnervt warf er die Sense in die Ecke. Nach über 4000 Jahren mit etwas, was man Zivilisation nennen könnte, war er müde. Todmüde. Natürlich hatte er den Job schon wesentlich länger, aber ungefähr 3900 der letzten 4000 Jahre war der Job mehr oder weniger entspannt. Hier ein Krieg, da die Pest, Cholera, die spanische Grippe, Feldzüge, Umweltkatastrophen. Die meisten seiner Großaufträge gut dokumentiert in den Geschichtsbüchern der Menschen, hatte er eine gute Zeit – von Zeit der Ägypter über die Römer bis zum 30jährigen Krieg. Nie wurde ihm langweilig. Bis jetzt.

Er war müde und erschöpft. Ihm war auch nicht wirklich langweilig. Er war es nur satt, dass das Töten die letzten 100 Jahre schlicht unkreativ wurde. Wo früher Menschen noch Duelle ausfochten oder sich im mehr oder minder gerechtfertigten Zweitkampf erschossen, erstachen oder schlicht zu Tode prügelten, traf auch ihn die Industrialisierung wie seine Sense eine Familie in ihrem Minivan, der von einem Güterzug erfasst wird. Wo ist denn heute die Kreativität? Früher durfte er sich aussuchen, ob seine Kunden vom Schwerte sofort hingestreckt werden oder sie noch teilweise Wochen langsam dahinsiechten um letzlich an einer Sepsis zu krepieren. Heute? Kopfschuss. Giftgas. Selbstmordbomben. Wo bleibt denn da das Leiden? Wo bleibt die Kreativität, wenn ein einziges Flugzeug gleich hunderte Menschen in Sekunden dahinrafft?

Natürlich gab es im Laufe der Gesichte immer wieder große Katastrophen – Vulkanausbrüche, Erdbeben, Flutwellen – doch auch da war seine Kreativität gefragt. Er verstand sich als Virtuose, wenn er gezielt Menschen mit umherfliegenden Ziegelsteinen dahinraffte, während ein Sturm tobte und andere scheinbar Glück hatten, weil sie nur um wenige Centimeter verfehlt wurden. Falls ihr euch schonmal gefragt habt, wieso bei großen Unglücken einige wenige wie durch ein Wunder überleben können – Großaufträge und die pure Faulheit, diese einzeln abzuarbeiten.  Und doch mehren sich diese Aufträge die letzten Jahre. Die Menschheit hat Mord & Totschlag effizient industriell globalisiert.

Tausende Schussverletzungen jeden Tag. Autounfälle sind selten spannend und der ewige Kampf gegen die Menschheit mit ihrem Jugendwahn bleibt auf der Strecke. Das Durchschnittsalter steigt und steigt – und der einzige Grund ist, dass die Auftragslage die letzten Jahre unglaublich anstrengend und zermürbend ist. Er braucht eine Pause. Er will mal schauen, wie ein paar seiner zukünftigen Aufträge aktuell so ihr Leben genießen. Party machen. Vielleicht auch mal nicht gehasst werden, Menschen treffen, die nicht sofort vor Angst tot umfallen, wenn sie ihn sehen. Zumindest, mit einem anderen Outfit.

Langsam legt er den langen, schwarzen Mantel ab, klopft den Staub der letzten Tage und Wochen ab und hängt ihn an seine Sense. Grimmig blickte er in die müden, leeren Augen im Spiegel. “Zeit für Urlaub!” sagte er mit eiskaltem Grinsen, als er sein Tablet herausholte um sich ein Outfit auszusuchen. Ob Giacomo Casanova wohl auch heute so viel Spaß hätte? Oder doch ein junger Odysseus – oh ja, die aktuelle Bartmode passt eher zu Odysseus als zu Casanova. Als südländischer Tourist fällt er hoffentlich auch nicht zu sehr auf – er will seine Ruhe und mal sehen, wie dieses “Leben” so ist. Die Welt wird schon nicht untergehen, wenn er ein paar Tage Auszeit nimmt.
Zwei Stunden später steht er am Flughafen an der Ostküste Mexikos und steigt wie viele andere junge Touristen aus einem Flugzeug. Spring Break soll der heiße Scheiss sein, wenn man Entspannung braucht und Stress abbauen will. Immerhin dieses Jahr wird es wohl keine Drogentoten und Alkoholleichen geben. Denn der Tod kostet das Leben.

#nofucksgiven – Ein Traum

Werte Leser,

Ich habe Gestern in der Psychotherapie darüber geredet, wie es mir aktuell geht, welche Ziele und Pläne ich für die Zukunft habe und dass ich das Gefühl habe, auf dem richtigen Weg zu sein. Als Fazit kann ich behaupten: Mir geht’s sehr gut und ich kann trotz kleinerer Probleme & Sorgen auf dem Weg weitergehen, den ich gerade gehe – und dass ich das weiß ist sehr viel wert. Ich weiß auch, dass ich vermutlich nie einen Brettspielladen mit Bastelwerkstatt & Spielräumlichkeiten haben werde, wo Jung & Alt Spaß haben können… Das wäre mein Traum, wenn ich mal im Lotto gewinnen würde. Ich spiele nur gar kein Lotto.

Jeder Mensch kennt solche Träume. Solche idealen Ziele, die man verwirklichen würde, wenn man genügend Kapital, Zeit und Hilfe hätte – dazu die richtige Mondphase, der perfekte Zeitpunkt und der perfekte Ort. Träume, die so perfekt sind, dass man irgendwann einsieht, dass sie zu 99.8% ein Traum bleiben werden.
Seit letztem Jahr gibt es in Hamburg das Würfel&Zucker Brettspielcafé (wuerfelundzucker.de). Ich finde die Idee dahinter großartig, das Konzept, die Umsetzung, das Team – ich bin begeistert und ein großer Fan davon. Ich liebe seit Jahren Brett- bzw. Gesellschaftsspiele aller Art. Eigentlich möchte ich ultimativ irgendwann beruflich mehr mit Menschen zu tun haben und weniger nur vor’m Rechner sitzen. Ich mag es, Menschen um mich zu haben, die Lebensfreude ausstrahlen. Ich helfe gerne Menschen. Ich bin vielseitig interessiert, was Spiele angeht – von Sammelkartenspielen wie Magic the Gathering bis zu Tabletop ist alles dabei (und Tabletop scheiterte bisher nur an fehlendem Geld&Zeit). Ich bin auch gerne kompetitiv und habe zu meiner aktiven Zeit mit MtG gerne auch Magic Turniere besucht. Zusätzlich empfinde ich das Fördern von Kreativität gerade bei Kindern und Jugendlichen extrem wichtig – und auch wenn ich in den letzten Jahren das Gefühl habe, damit fast schon in der Minderheit zu sein: Ich mag Kinder. Das Würfel&Zucker ist ein unglaublich tolles Beispiel, aber ich würde für meinen Traum vermutlich noch einen Schritt weiter gehen.

Grundsteine meiner (utopischen) Idee:

  • Verkauf & Beratung für Spielzeug, Brettspiele, Tabletop Figuren, Kartenspiele, Bücher, Bastelutensilien, etc.
  • Großer Spielbereich, wo man Spiele ausprobieren kann und auch Turniere gespielt werden können. Auch Spielzeugecke für die ganz Kleinen.
  • Workshops, Gruppen-Projekte, Contests im Bastelbereich. Neben herkömmlichem Bastelzeug und Werkzeug (nur unter Aufsicht des geschulten Personals) auch Installation eines 3D Druckers um so den Bogen zu den Möglichkeiten dieser doch recht frischen Technologie aufzuzeigen.
  • 3D Modelling Workshops & Kurse für Einsteiger & Fortgeschrittene um mit dem 3D Drucker z.B. eigene Spielekomponenten zu erstellen. Vielleicht sogar eigenes Spielzeug zu basteln.
  • Workshops für traditionelles Basteln & Handwerk wie Stricken, Häkeln, Flechten.
  • Kunst & Kreativität in allen Bereichen möglich machen – bis hin zum Zeichnen & Malen. Eine all-inclusive Kreativitätslandschaft, wo man ausprobieren und basteln kann, wo Träume wahr werden.

Mir ist bewusst, dass dieser Traum monumental groß gedacht ist. Die Räumlichkeiten, die benötigten Ressourcen, die benötigten Mitarbeiter,… alles utopisch und doch ein wunderschöner Traum. Ein Ort, wo Menschen Freude daran haben, etwas zu schaffen, oder einfach nur zusammen zu spielen. Ein Ort, wo man als Erwachsener wieder das Spielkind sein darf, das man auf Grund der vielen Verantwortung häufig lange vergessen und weggesperrt hatte – weil man ja ‘Erwachsen’ sein muss.
Nein, ich habe keine Ahnung, wie das finanzierbar wäre. Vmtl. bräuchte man Partnerschaften mit verschiedensten großen Unternehmen. Eine Bastelwerkstatt dieser Größe bräuchte Maschinen verschiedenster Art, Werkzeuge die gewartet werden und vor Allem: Sicher sind. Es müsste immer genügend Mitarbeiter geben, damit die Kinder nie unbeaufsichtigt sind, selbst wenn man sagen würde, dass Eltern für ihre Kinder haften. Spiele-Erklärer für den Spielebereich, Supportpersonal, Verkaufspersonal,… Ich will mir garnicht ausdenken, wieviel Zeit&Geld&Nerven dieses Projekt fressen würde, bevor es irgendwann vielleicht profitabel sein könnte. Es ginge mir bei der Idee auch eigentlich nicht um Profit – sondern um Lebensfreude. Aber es ist ja auch nur ein wunderschöner Traum – ein Gedankenspiel und wenn ich mal im Lotto gewinnen sollte… jaaa, dann… aber ich spiele ja garkein Lotto, das kann ich mir nämlich nicht leisten!

Viele Grüße,
euer Ursu

Protected: #ProjectUrsu – Gestern… Heute! Morgen?

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#UrsuWorldtour

Guten Tag,

ich habe diesen Blogpost bisher etwas vor mir hergeschoben. Aber irgendwann muss man das mal alles final machen.

Anfang November werde ich meine ‘Worldtour’ durch Deutschland machen und Freunde und Follower in (fast) ganz Deutschland besuchen. Aktuelle Planung sieht so aus:

  • Freitag, 10.11. Abends/Nachmittags in Würzburg
  • Samstag, 11.11. Darmstadt City
  • Sonntag, 12.11. Darmstadt->Siegburg
  • Montag, 13.11. Siegburg/Köln/Bonn & Umgebung
  • Dienstag, 14.11. Wuppertal
  • Mittwoch, 15.11. Wuppertal & Umgebung
  • Donnerstag, 16.11. Bochum
  • Freitag, 17.11. Bochum->Hannover->Hamburg
  • Samstag, 18.11. Hamburg
  • Sonntag, 19.11. Hamburg->??Braunschweig??->??Leipzig??->??Bayreuth??
  • Montag, 20.11. Bayreuth->??Erlangen??->??Nürnberg??->Home
  • Dienstag, 21.11. Letzter Urlaubstag!

 

Wie ihr seht sind die meisten Termine fix. Ich hab noch keine wirkliche Ahnung, wie mein Rückweg aus Hamburg aussehen wird – ausser, dass dieser ziemlich anstregend wird. Die Städte mit ?? sind noch nicht 100% fix. Hab überlegt, am Sonntag, 19.11. vielleicht etwas länger in Leipzig zu bleiben, habe aber aktuell keine Übernachtungsmöglichkeit, fahre also vl. direkt nach Bayreuth weiter. Falls irgendwer mich an einem der Orte treffen will, einfach antwittern oder DM.

LG Ursu

 

Mac’n’Cheese (incl. Pseudorezept!)

Ich wurde nach meinem Mac’n’Cheese Rezept gefragt, nachdem ich Gestern auf Twitter Fotos vom Ergebnis postete. Problem: Es gibt kein Rezept. Also kein Präzises.

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B.A.C.O.N.

B elieve in whatever you want, as long as you don’t hurt anybody by it. Believe in god(s), in destiny, in yourself, in randomness of the universe. Everybody should have some fundamental anchor he believes in. It’s your choice, just don’t force your beliefs on others.

ct the way you feel. Everybody lies, everybody wears a mask and everybody has something to hide. It is important to know when to let your guard down and when to protect your true self from outsiders. Play your role if you need it, but don’t forget who you really are. Reflect upon yourself constantly. Be open minded towards others but keep the secrets close to your heart.

C unts are everywhere. Everyone is one at some point in life towards someone. ‘Don’t be an ass’ sounds like a good rule at first sight, but sometimes you gotta do what you gotta do – for yourself and your own good. Be wary of false friends and if it need be, destroy what’s in your way. Go your way, and your way alone – distractions are plentiful and dangerous. Your way may change, but don’t lose focus.

O ne opportunity does never return in the same way. Time is linear and every decision counts, every step is meaningful, ever mistake is important and brought us here. We’re a sum of all our experiences. There are no wrong decisions, just consequences we have to live with. We can’t turn back time and we should not dwell on our past too much. Still – do not make hasty decisions and think before you do – a mistake is easier to accept and use for the future if you’ve weighed the possible consequences before.

N o should be your most important word. From childhood we learn the importance of Yes, but we rarely learn the proper use of No. It’s okay to say No – it’s okay to reject someone and stay true to your wishes. Don’t be a cunt about it, stay humble and polite, but it is very valuable to know when to say No. Don’t harm yourself or others over anyone and don’t try to appease every wish. Stay loyal to yourself and do not accept people in your life that won’t take No for an answer.

Changelog Juli 2017 (v29.2.17.07)

v29.2.17.07 Updatelog:

#UrsuKochtFollower v6 Release in S

RockHarz Festival v3 in S, M Continue reading

Rock the King! Ein geiles Fest!

Guten Tag,

Gestern war Ich mit meinem guten Freund Fabian das Rock the King Festival im Allgäu besuchen. Wir hatten uns hierfür vor ein paar Monaten VIP Tickets gekauft, da sowohl Powerwolf als auch Sabaton zwei unserer absoluten Lieblingsbands als Headliner angekündigt waren und auch das restliche Lineup mit Megaherz, Schandmaul, Oomph! und Dirkschneider wirklich gut aussah. 180€ incl. T-Shirt, Verpflegung (Getränke + Buffet + Abends BBQ), Parkplatz etc. war uns der Spaß wert, auch weil wir nur knapp 110km Anfahrt hatten und dadurch auf’s Zelten verzichten konnten.

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