Category Archives: Fantasy

243: The Invisible Guest (2016)

Der nächste Film auf unserer Reise durch die #Top250 lautet ‘Der unsichtbare Gast’ und kommt diesmal aus Spanien. Der Krimi aus dem Jahr 2016 behandelt hierbei einen Autounfall auf einer Straße im Wald, und der daraus folgenden, tödlichen Kettenreaktion. In knapp unter zwei Stunden wird der Zuschauer auf eine sehr zähe Geschichte mitgenommen, die sich an Stellen so sehr zieht wie alter Kaugummi.

Unfallverursacher war dabei ein Playboy & Geschäftsmann, der mit seiner Geliebten im Streit zu weit links fuhr. Der entgegenkommende Fahrer wurde hierbei schwer verletzte, während der große SUV kaum Schaden nahm. Die Art & Weise, wie der Fahrer & seine Geliebte dann reagierten und welche Konsequenzen dies nach sich zog ist gut, aber nicht sehr gut erzählt. Die Spannung hat auf der Strecke zum großen Finale ein wenig mit Schlaglöchern zu kämpfen und doch kann das Ende mich überzeugen, den Film zu empfehlen. Es ist überraschend und ich hatte bis kurz vor Schluss keinerlei Hinweise darauf gesehen. Alles in Allem waren die fast 2 Stunden es schon wert gesehen zu werden und auch wenn die schauspielerische Leistung jetzt nichts beeindruckendes war, so war sie durch die Bank sehr überzeugend. Deswegen:

Meine Wertung:

7/10 Punkte

( –> VStrickt’s Bewertung <– )

Für Krimifans sicher ein must-see und auch sehr zu empfehlen. Es fällt mir lediglich schwer dem Film 8/10 Punkten zu geben, weil er eben in der Erzählweise durchaus Schwächen zeigt und der sehr langsame Spannungsbogen nicht für jeden ist.

Der nächste Film auf unserer Liste (hier nochmal zum nachgucken) wird das Drama Portrait of a Lady on Fire aus dem Jahr 2019, und damit der neuste Film bisher sein.

Viel Spaß beim Schauen,

Ursu

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244: Drishyam (2015)

Nach einer Woche Pause in den #Top250 gibt es heute für euch ein kurzes Review vom indischen Film Drishyam aus dem Jahre 2015. Den Film kann man in Deutschland bei Netflix sehen, allerdings nur in Hindi mit Untertiteln, was die knapp über 2h40min durchaus zu einer Herausforderung machte.

Der Film handelt vom Familienvater Vijay Salgaonkar, der in einem Dorf in Indien ein angesehener Mann ist, da er Anbieter des örtlichen KabelTV ist. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern etwas ausserhalb in einem wunderschönen Haus. Das Leben scheint es gut mit ihm zu meinen, und doch sitzt er die meisten Abende allein in seinem KabelTV Studio und schaut Filme anstatt bei seiner Familie zu sein. Trotzdem würde er trotz kleiner Diskussionen alles für seine Familie tun und erfüllt als liebevoller Vater die Wünsche seiner Töchter und ist gut zu seiner Frau. So kommt es auch, dass er seiner (adoptierten) älteren Tochter eine teure Klassenfahrt ermöglicht – was fatale Folgen haben wird. Vijays Kampf gegen den korrupten Sadisten & Dorfinspektor Gaitonde, die skrupellose Polizeidirektorin auf der Suche nach ihrem Sohn und für seine Familie füllt die 160 Minuten Spielzeit sehr gut aus. Es bleibt konstant spannend und sowohl die schauspielerische Leistung als auch das in Szene setzen der Region Goa ist großartig.

Ich hatte Anfangs befürchtet, dass dieser Film mich nicht in seinen Bann ziehen kann. Das hätte es bei dieser Länge und lediglich Untertiteln schwierig gemacht, dabei zu bleiben. Diese Befürchtung war absolut unberechtigt und deswegen gebe ich Drishyam auch dieses Fazit:

Meine Wertung:

9/10 Punkte

( –> VStrickt’s Bewertung <– )

Wenn ihr mal einen spannenden, aufwühlenden Film sucht, der euch mitfiebern lässt und euch auch emotional durchaus mitreißen kann: Drishyam ist defintiv wert auch mal über den eigenen Tellerrand zu gucken. Eine kleine Triggerwarnung muss ich hierbei aber aussprechen: Im Film kommt viel Polizeigewalt vor. Auch gegen Frauen und auch gegen Kinder. Leider ist das vermutlich sogar realistisch und zeichnet kein gutes Bild über die Machtposition der Polizei in Indien. Dort möchte ich auf jeden Fall nie eine Aussage machen müssen.

Der nächste Film in der Reihe #Top250 ist dann nächste Woche The Invisible Guest / Der unsichtbare Gast aus dem Jahre 2016.

Bis dann,

Ursu

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245: Cast Away (2000)

Guten Abend,

da der Film The Battle of Algiers aus dem Jahr 1966 als Stream nicht gut zu bekommen war, haben wir über einen Vote von unseren Followern auf Twitter den Auftrag bekommen Cast Away mit Tom Hanks aus dem Jahr 2000 zu schauen.

Weil es uns beiden Gestern nicht super ging haben wir den Film wieder auf Montag Abend verschoben. Zur Geschichte, für alle die sie wirklich noch nicht kennen sollten: Ein als Workaholic berüchtigter FedEx Mitarbeiter ist einziger Überlebender eines Flugzeugabsturzes und strandet auf einer einsamen Insel, wo er mit Hilfe von Treibgut aus FedEx Paketen und allem, was die kleine Insel so hergibt um sein Überleben kämpft. Es ist eine relativ klassische Robinson Crusoe story und nicht sehr überraschend, aber von Tom Hanks exzellent dargestellt. Man merkt, wie sehr die Isolation ihn mitnimmt und wie der tägliche Kampf ihn verändert.

Falls jemand den Film noch nicht gesehen hat, verrate ich natürlich nicht ob er die Insel jemals wieder verlassen kann. Aber mein Fazit für den heutigen Film lautet:

Meine Wertung:

7/10 Punkte

( –> VStrickt’s Bewertung <– )

Die Bildführung ist großartig, die schauspielerische Leistung von Tom Hanks exzellent. Einige Szenen und Sätze haben Einzug gehalten in die Popkultur der letzten Jahrzehnte und so ist es durchaus ein Must-See Klassiker der letzten 20 Jahre. Wieso ich trotzdem nur 7 Punkte gebe? Die Story ist bei einem Rewatch nicht überaus spannend und die Tatsache, dass Sie von Anfang an nicht unbedingt vor Kreativität strotzt gibt für mich einfach Abzug. Wirklich sympathisch ist der menschliche Hauptcharakter auch nicht wirklich – zumindest für mich. Wie bereits erwähnt ist er ein Workaholic und als solcher auch nicht sehr bekömmlich für Kollegen oder seine Umwelt.

Nächste Woche ist das indische Drama Drishyam auf der Liste und ich bin schon sehr sehr gespannt, weil es eben kein Holly- noch Bollywood Popcorn Kino ist und ein sehr guter Film sein soll. Ihr dürfte gespannt sein!

bis nächste Woche,
Ursu

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246: The Help (2011)

Mit einem Tag Verspätung zum regulären Termin am Sonntag haben wir heute The Help aus dem Jahre 2011 von Regisseur Tate Taylor in unserer #Top250 Reihe geschaut.

Der Film erzählt die Geschichte einiger Kindermädchen in Jackson, Mississippi zu einer Zeit als Schwarze noch wie Leibeigene behandelt wurden und nicht wie Menschen. Eine engagierte junge Frau, die Journalistin werden möchte und selbst von einem schwarzen Kindermädchen auf- und erzogen wurde, schafft mit viel Überzeugungsarbeit Ihnen ihre Geschichten zu entlocken, um diese aufzuschreiben und öffentlich zu machen. Ich fasse mich kurz und sage: Dieser Film ist einer den wirklich JEDER gesehen haben sollte. Dieser Film zeigt sowohl wie weit wir in den letzten 70 Jahren gekommen sind, aber auch in erschreckender Weise das, was Grund dafür sein könnte, dass viele alte Menschen die in dieser Zeit lebten oder aufwuchsen heute so sind, wie sie sind.

Meine Wertung:

10/10 Punkte

(VStrickt’s Bewertung)

Absolut wichtiges und unglaublich gutes Drama, das einen packt und mitreißt. Octavia Spencer hat nicht umsonst den Oscar für die beste Nebendarstellerin erhalten und wer diesen Film noch nicht gesehen hat sollte sich die knapp über zwei Stunden Zeit nehmen. Großartiges Kino mit einer unglaublich wichtigen Message.

Der Film für nächste Woche steht noch nicht fest, dazu aber im Laufe der Woche mehr auf Twitter.

Schöne Woche und bis zum nächsten #Top250 Movie.

LG Ursu

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247: The Princess Bride (1987)

Als nächster Film in unserer Reihe #Top250 war heute The Princess Bride von 1987 dran.

Ich kann mich heute eigentlich recht kurz fassen. Ich mag nahezu alles an diesem Film. Er ist leichte und humorvolle Unterhaltung und ist eben genau das, was die erste Szene bereits zeigt: Ein Märchen, für aufwachsende Kinder. Man sollte den Film nicht zu ernst nehmen und auf keinen Fall irgendwelche hohen Ansprüche an Texte, schauspielerische Leistung oder Special Effects setzen. Die Zielgruppe sind heranwachsende Kids und genauso muss man den Film eben auch schauen. Es ist die ziemlich kitschige, überspitzte Liebesgeschichte eines Opas, der seinem Enkel eine Gute Nacht Geschichte vorliest.

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248: Winterschlaf – Kış Uykusu (2014)

Als dritten Teil unseres Projekts #Top250 war heute das türkische Drama Winterschlaf im Programm. Nach anfänglichen technischen Problemen konnten wir also das über drei Stunden lange und mit vielen Preisen ausgezeichnete Machwerk des türkischen Regisseurs Nuri Bilge Ceylan.

Nun… ich fasse mich diesmal kurz. Bei so viel Film blieb nicht viel übrig, was erwähnenswert wäre. Die Charaktere sind in ihrem ganzen Sein von einer tiefen – und eigentlich traurigen – Kaputtheit geprägt, dass es schwer fällt eine Person zu erwähnen, die Sympathien in mir als Zuschauer wecken würde.

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249: Vier Hochzeiten und ein Todesfall (1994)

Die zweite Woche im Projekt #Top250 hat den ersten Ersatzfilm, da der Film Tangerines vom georgischen Regisseur Zaza Urushadze nicht aufzutreiben war. Leider ist dieses Anti-Kriegsdrama weder bei Streaminganbietern noch als DVD oder Bluray erhältlich, weshalb VStrickt sich für Vier Hochzeiten und ein Todesfall entschied. Dies ist das erste Mal und vermutlich das letzte Mal, dass wir so entscheiden, welchen Filmklassiker wir als Ersatz schauen. Das nächsten Mal werden Sie und Ich jeweils zwei Filme auswählen und dann auf Twitter eine Umfrage starten, wo Ihr als Leser die Wahl habt, welchen der vier Filme wir in der folgenden Woche schauen werden. Aber genug davon, jetzt geht’s um den Film…

Vier Hochzeiten und ein Todesfall. Eine brittische Liebeskomödie in Regie von Mike Newell mit vielen, vielen Stars des britischen Fernsehens. Hierbei verrät der Titel im Prinzip auch schon absolut Alles, was man über den Film wissen muss. Denn es gibt tatsächlich zwischen den Hochzeiten und der Trauerfeier keine wirkliche Handlung. Wie immer folgen hier SPOILER!

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250: The Terminator (1984)

Nachdem wir uns kurzfristig an Weihnachten entschieden haben zum Schließen der beidseitigen cineastischen Wissenslücken ein neues Projekt zu beginnen, könnt ihr hier den ersten Beitrag zu diesem Projekt lesen. Näheres hatte ich bereits auf Twitter erklärt. Kurz zusammengefasst: Wir planen uns die nächsten Monate so gut es geht durch die Top250 Filme der Internet Movie Datenbank zu gucken, diese ohne große Ablenkung durch Handy oder dergleichen zu “genießen” so gut es geht und dann jeder einen eigenen Blogeintrag zum Film zu verfassen mit unserer offenen und ehrlichen Kritik.

Den Anfang macht also der dystopische Klassiker “The Terminator” mit Arnold Schwarzenegger. Wer den Film nicht kennt, bekommt hier gleich kurz einen Abriss über die Grundsituation und Handlung. Vorsicht: SPOILER der kompletten Handlung!

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[Review] Thor: The Dark World

Hey guys,

last night I watched Marvels new THOR movie. It’s definitely a good movie as a sequel to the first movie and placed after the events of the Avengers movie. While I try to keep spoilers to a low, there are some fun little things I have to say about the movie.

Let’s take a look at the Trailer! 🙂

First of all, as we’re already used to from Marvel Trailers, the Trailer basically shows parts of every single fight/battle in the movie. So beside what you see in the Trailer, don’t expect a lot more epic Fights, they’re just a tad bit longer in the movie itself. I watched it in 3D and I think the movie would’ve worked just as good in 2D – but I’m not a huge fan of 3D movies in any way regardless. Story wise the movie does not surprise a lot if you watched the trailer.

Possible minor SPOILERS ahead!

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Ursu writes: A different kind of pain [ Part 1 – Balance ]

This aching pain in my limbs when I try to get up. It’s driving me crazy – and still, it’s what keeps me alive, what keeps me from letting it all go – from finally leaving this world. I still have a purpose – at least that’s what I’m telling myself every morning.

It’s been a long, long time since I talked to anybody about this – maybe I won’t talk to anybody ever again. That’s why I’m writing this with my old and rusty hands – trembling and shaking with the effort. Some things just need to be done – and it took me damn long to understand this. Now, at the age of way too many winters – I’m passing on my knowledge, not knowing if someone will ever find this or read this. This is my last wish and my last effort to try and do something meaningful.

 

Names are unimportant – because they don’t define who you are.

Titles are unimportant – because they don’t define how you are.

Races are unimportant – because they don’t define what you are.

You are important – because you define what, how and who you are.

 

I am old now, but I was young once – young and full of dreams. Then I left my parents home to look for adventure – to leave my mark on this world, to become a known man – to fulfill my dreams. I tried to get known as a honest man and found a job at a smithy where I started work as apprentice. I learned a lot and my hands were swift and talented in preparing the leathers for the different armors we made for the soldiers in the towns garrison. When I started smithing myself, my master taught me how important balance is. So before I could forge my first sword, I had to learn to use a sword – to discern a good from a very good weapon. And because I was ambitious, I wanted to forge the best weapons with the best materials available. A well balanced sword is what makes a good sword fighter an excellent one – while a bad balanced one can easily cost you your life. My first few swords weren’t masterful, but they were good enough to be sold for a fair price. The master was pretty stingy with praise, but I was able to see the pride in his eyes, when he told his wife about my efforts. After a few years of practice and hard work, my swords were known to be the best one could buy with money. Only the kings personal blacksmith made better swords – mostly due to the higher quality of metal – I was sure. With the years, I became arrogant and self-centered. When the old smith retired with his wife, I bought his smithy from him and felt like a god. I used to drink a lot these days – had more than a good share of the towns ladies – married or not – and killed most of my time with stupid drinking games. I worked when I felt like it and because I still knew my profession, my swords were still going for a very good price – and by keeping a low production, I was able to increase the price for a single sword. So I made one or two swords in a months time, where I could probably have made three to four times as many – but charged four times the price I was asking just a few months earlier. I can’t say I am proud about what I’ve done – but those were the days of the young and foolish. It took me quite a while to realize how foolish I was. And it nearly took my life – but that’s stuff for another night…

 

 

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