Category Archives: Game Review

Free2Play – Fluch oder Segen?

Die Gamescom ist vorbei. Tausende deutsche und internationale Gamer durften dort die neusten Produktionen renomierter Spieleschmieden bestaunen. Ich war persönlich nicht anwesend, habe aber die Berichte im Web verfolgt. Ein Begriff fiel hierbei sehr häufig, für meinen Geschmack vielleicht sogar zu oft: Free2Play.

Sehr viele Entwickler und Publisher setzen bei vielen neuen Produkten auf die Vermarktung durch Free2Play. Man kauft sich das Spiel nicht, sondern man kauft sich über sog. Microtransactions Kleinigkeiten im Spiel, das grundsätzlich kostenlos zum Download steht und gespielt werden kann. Ich persönlich unterscheide dabei gerne zwischen “echtem” Free2Play und Free2Play mit Pay2Win. Letzteres führt dazu, dass Spieler, die Geld bezahlen einen spielerischen Vorteil gegenüber den nicht-zahlenden Kunden haben.

 

Bezahl mich, oder verliere! – Kaufrausch gegen den Gamefrust

Pay2Win gibt es in vielen Bereichen. In gewisser Weise, ist zum Beispiel Diablo3 ein Pay2Win Beispiel, obwohl es NICHT Free2Play ist. Auch viele kompetitive Browsergames dieser Zeit sind auf Pay2Win ausgelegt, denn ohne Echtgeld zu investieren, hat man in den verschiedenen Spielwelten kaum eine Chance wirklich erfolgreich zu sein. Ladders, Freundeslisten und PVP schaffen hier einen Anreiz, möglichst gut sein zu wollen – um dies zu erreichen bedarf es dann auch monetärer Aufwendungen. Ich habe noch nie in einem Browsergame Geld für derartige Boni ausgegeben und werde es auch nicht tun. Im Clientbereich auf den PC gab es bisher relativ selten wirkliche Vorteile zu kaufen (Waffenpacks z.B., für die andere teils Monate fürs Freispielen brauchten).

 

Pay 2 be cool! – Oh, it’s shiny!

Dann gibt es Free2Play Games, die sich über optische Verbesserungen finanzieren. Man kauft keine Vorteile, sondern lediglich Optische Upgrades für ansonsten frei verfügbaren Content. League of Legends ist ein Beispiel dafür. Man kann sich alle Helden erspielen ohne einen Cent auszugeben (auch wenn man Helden freikaufen kann um Zeit zu sparen – den Held zu besitzen bedeutet aber nicht, dass man ihn spielen kann) – damit die Helden aber richtig cool aussehen, muss man Geld bezahlen und kann sich dann verschiedenste Skins für seinen Lieblingshelden kaufen. Ein System mit dem Riot Games auch von mir bereits einiges an Geld gemacht hat. Ich unterstütze gerne, wenn Ich für etwas bezahle, was mir Spaß macht, ohne dass ich frustriert sein muss, wenn ein Gegenspieler sich noch mehr gekauft hat, denn er hat keinen spielerischen Vorteil dadurch.

 

I’m hooked! – Wo ist der Haken?

Free2Play ist toll – keine Frage. Die meisten Spieler, die ein Free2Play Spiel ernsthaft spielen, geben am Ende weitaus mehr Geld für das Produkt aus, als hätten sie einmalig 40-50€ auf den Tresen gelegt. Der Publisher spart sich meist ausserdem teure Kosten für Spielepackungen und das Vermarkten des Produkts sollte auch einfacher sein, wenn potentielle Spieler das Spiel einfach runterladen können und direkt loslegen. Wo ist also das Problem?

Das Problem kann man beim nochmaligen Lesen der letzten Zeilen ganz einfach erkennen: Nahezu alle Vorteile liegen NICHT beim Kunden. Der große Vorteil für Kunden, dass sie das Spiel gratis spielen können, wird aber zumeist durch die verminderte Spielqualität, wenn man wirklich gratis spielt, gemindert. Versteht mich hier bitte nicht falsch: Free2Play können großartige Spiele sein und nur weil es kostenlos ist, muss es nicht schlechter sein als ein konventionelles Kaufspiel – das Problem liegt bei Spielen, die ihr wahres Potential erst bieten, wenn man viel Geld investiert.

 

Open the floodgates!

Das andere große Problem bei Free2Play ist die Spielerbindung. Wenn ich ein Free2Play Spiel spiele, höre ich sofort auf, wenn es anfängt mich zu nerven – meist denke ich danach nie wieder an das Spiel, egal wie gut es sein könnte. Während ich früher auf Grund von Tests oder Berichten von Freunden in Vorleistung ging und im Laden ein neues Spiel erstand, habe ich dieses Spiel meist auch richtig gespielt – trotz Bugs oder nervigen Quests, die ich am liebsten übersprungen hätte. Durch die Flut an Neuen und weiteren (und zumeist auch ähnlichen) Free2Play Titeln verwäscht sich der Markt selbst zu einem schwammigen Einheitsbrei. Spieler sind wesentlich freier in der Wahl dessen, was sie spielen, denn sie sind nichtmehr durch den Geldbeutel dazu limitiert nur wenige Spiele pro Jahr zu spielen. Allerdings verschwinden damit auch potentielle Superhits in einer Masse an anderen Spielen, die den Markt überschwemmen. Die überwältigende Auswahl an kostenlosem Spielzugang führt zu höherer Fluktuation zwischen den Spielen und Communities, die z.B. Counterstrike früher so enorm stark werden ließen, oder aktuell auch DayZ. Schon wenige Monaten nach dem ersten Hype um DayZ wurden bereits mehrere “Zombieklone” angekündigt. Größtenteils natürlich Free2Play. Ähnliches lässt sich bei den Moba Games (League of Legends, DotA2, HoN, etc.) betrachten. Während League of Legends inzwischen zum meistgespielten Onlinegame dieses Planetens wurde, wollten und wollen immernoch viele auch ein Stück vom Kuchen abhaben. Doch wie lange ist die Lebensdauer eines solchen Titels, wenn er nicht gerade ein Blockbuster von Valve ist. Die meisten Free2Play Titel, die so entstehen, führen ein Nischendasein. So passierte es auch bisher jeder World of Warcraft Konkurrenz – egal wieviele Millionen in das Projekt gepumpt wurden – sie endeten als Free2Play Nischenspiel-MMO, dass gerade so über die Runden kommt. Bestehende Communities (WoW, LoL, etc.) dominieren den Markt – kopierende, teils einfallslose Konkurrenz verschwindet im Nischendasein. Free2Play wird dies in großen Teilen verschlimmern.

 

Let’s play some Monopoly! – Der Markt und seine Opfer

Wer heute ein Spiel mit Free2Play System auf den Markt wirft, hofft auf Quantität statt auf Qualität bei den Spielern. Er will keine große Community um das Produkt aufzubauen, er braucht keine großen Enthusiasten als Fans – UND er will vermutlich einfach nur relativ schnelle Erfolge für sein Produkt – wenn der Erfolg ausbleibt, hat man ja noch 2-3 andere Free2Play Spiele des selben Systems in der Warteschleife. Neben den großen Monopolisten im Onlinegaming LoL und WoW platzieren sich viele der Anderen freiwillig in eine Nische, mit der Anforderung lang genug zu überleben, um Gewinn abzuwerfen. Kaum jemand spielt freiwillig in einem kleinen Onlinegame allein, wenn seine Freunde bei einem der Großen mitspielen. Mundpropaganda und soziale Zwänge waren es, was Farmville einst so stark machte – wobei dieser Erfolg von Zynga darauf beruht(e), dass ihre kleinen Spiele ein quasi-Monopol auf Facebook besaßen. Heute hauen Facebookspiele doch Keinen mehr vom Hocker und das Überangebot an x-ville Klonen ist eher ermüdend als aufbauend. Das Selbe droht jetzt auch dem Clientbereich.

Nun mögen viele Entwickler und/oder Publisher nun sagen: Der Markt bekommt das, was er verdient. Natürlich haben Blockbuster wie WoW und LoL über Jahre die Spieleindustrie revolutioniert und verändert. Wenn Jemand 10-13€ im Monat für World of Warcraft zahlt, dann wird er eher nicht dazu bereit sein, auch jeden Monat die neusten zwei Releases von EA zu kaufen und das neue Spiel von Ubisoft. Es fehlt vielleicht nichtmal an der Kaufkraft, sondern schlichtweg an der Zeit. Wenn der Mensch 8h täglich schläft, 8h arbeitet und mindestens 4h Hausarbeit, Einkäufe etc. erledigt dann bleibt eben nicht mehr viel Zeit für mehr als ein Spiel. Wenn jemand über Monate mit  seinen Freunden in League of Legends verschiedenste Helden gekauft hat und diverse Skins, so wird er eher nicht zu DotA2 wechseln und sein LoL Investment einfach in der Ecke liegen lassen.

 

The Internet has bored me, take it away immediately…

Viele Spieler sind an ihr aktuelles Spiel gebunden, sei es durch finanzielles oder soziales Commitment. Um dieses Commitment zu lockern und die wertvolle Spielzeit von den großen Marken abzuziehen, bedarf es kreativer, neuer Ideen und einer ganz besonderen Qualität. Leider scheint mir, dass die meisten Entwickler nicht mehr bereit sind, diesen Kampf gegen das Establishment weiterzuführen und wirklich etwas Frisches zu präsentieren.  Nur weil man alte Ideen als Free2Play neu verwirklicht, macht es diese alten Ideen nicht wieder spielbarer – aber dies ist vermutlich auch nicht der Anspruch – leider. Free2Play verleitet anscheinend dazu, Spielequantität vor Qualität zu setzen. Während man früher die 50€ oder 100DM für ein Spiel irgendwo rechtfertigen musste vorm Kunden, so ist bei Free2Play kein Realwert da, den der Kunde einfordern kann – stattdessen baut man darauf, irgendwen (am Besten so viele wie möglich) zu finden, dem das Spiel so gefällt, wie es eben ist. Und von diesen Spielern sollen ein paar Wenige dann auch bereit sein, Geld zu zahlen – manchmal auch einfach nur, damit das Spiel komplett spielbar ist und alle Features auch nutzbar.

 

Same sh*t, different game…

Ich persönlich bin Idealist, was Spiele angeht. Ich bin mit Spielen aufgewachsen und habe sehr viel gespielt. Einer der Gründe, wieso ich aktuell nicht in der Spielebranche arbeite, ist auch, dass ich zu idealistisch denke und arbeite. Ich möchte kein halb-gares Produkt bauen, dass dadurch, dass es die Spieler nervt Gewinn erzeugt (Pay2Win). Ich würde viel lieber an einem Spiel arbeiten, dass durch Spielspaß und enthusiastische Fans Gewinne einbringt, wo die Leute es Spielen, weil sie Spaß daran haben. Ich würde gerne frische, neue Ideen umsetzen und nicht Ideen umsetzen, die eh schon da waren, nur anders aussehen.

 

The price to play…

Für mich ist Free2Play ein Fluch, da die Spiele danach entwickelt werden, wie sich Spielinhalte am besten vermarkten lassen, statt danach, ein wirklich gutes Spiel abzuliefern. Ich hätte gerne ein sauberes, klares Spiel, dass von jeglichen Kosten abgekoppelt ist (ausser des Kaufpreis’) als ein Spiel, dass alle 5-10 Minuten von mir verlangt, Geld auszugeben. Wurde vor Jahren Werbung in Spielen als Skandal angesehen, wird es aktuell zur Norm, das Spiel selbst als einzige große Werbeplattform zu benutzen – inklusive Shop, in dem man die angepriesene Ware kaufen kann.

 

Fazit

Free2Play ist ein Segen für viele Entwickler und Publisher, die anscheinend keine Chance sehen auf einem Markt mit wenigen Blockbustermarken, ihr Produkt wirtschaftlich positiv zu platzieren. So wird aus dem Spiel ein Verkaufsshop und aus dem Verkaufsshop ein Free2Play Spiel.

Für die meisten Spieler ist Free2Play ein zweischneidiges Schwert – und beide Schneiden tun weh. Einerseits stärkt es die etablierten Marken durch den Einheitsbrei an Free2Play Produkten, andererseits sinkt die allgemeine Qualität der verfügbaren Spiele durch die zwangsweise Verknüpfung von Monetarisierung und Gameplay.

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[ #52Games ] Theme 5: Exam [ #Pokémon ]

Everyone knows them, most of us probably played it at some point. When I read the theme for week 5 of #52Games from ZockWorkOrange I instantly knew what to write about this week. Pokémon is probably the best example for a game created for young players. All those eight Arenas you can find in the different Games has a certain theme around it – moreso if you know the TV Series. Players get to learn about friendship and how to treat people, how to be nice and see the ‘bad examples’ in their counterpart being mostly a nasty guy who’s selfish and arrogant – yet loses in the end. Every single arena is like a exam for a topic of education. Pokémon is played by a really large audience and also many adults play it, but I can’t help it and always see how GAME FREAK also tried to get a few educational aspects into their games. I totally enjoy playing Pokémon and got myself the Black Edition for the 3DS – though it doesn’t really feel as it did more than 10years ago, when I first got my hands on Pokémon Red and played it on a old Gameboy (the ones without a color screen) after school with my friends for four or five hours straight. We were so interested in everything this game had to offer, I even forgot to tell my parents I’m coming home late and they were terribly terrified when I got home at 6p.m. – at least it was ‘only’ Pokémon.

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[ #52Games ] Theme 3: Nature

This week, I’ll have a pretty short post about the 3rd theme of #52Games from ZockWorkOrange.

When I heard about the topic, I clearly had ONE GAME in Mind. Fate of the World

In Fate of the World, you’re getting to control the World in the year 2020. You’re there to control the political and economical Fate of the World – trying to prevent climate change, while trying to have your people well educated and wealthy. It’s turn based and after each turn, you get to see the consequences of your doing on the screen. It’s all in your hand – from Nuclear War to World Peace – everything can happen. A really interesting game with a serious background by Red Redemption from the UK. It’s up there on Steam and if you can, you should really try this out.

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A huge disappointment…

Hey guys,

I love games – I love them to the point that I spent most of my life with or on games. A few days ago, I worked on the first topic of the #52Games project and wrote about Jagged Alliance 2. Now, Jagged Alliance : Back in Business was finally released, the sequel I waited for over 10 years now. And to be honest with you: Don’t buy this game, don’t play this game. It’s a shame what those guys made with the licence of Jagged Alliance. This game does not deserve to wear this name and I’m enormously disappointed to the point, where I won’t play this game. The essential parts, which made Jagged Alliance 2 one of the greatest games of all times have been changed and twisted and the game feels anything but right. Play the old game, add mods to it (like 1.13) and play it, if you want a good, solid, extremely well made strategy game with a depth and character strenght – it’s mindblowing. JA:BiB is nothing like this and I, as a fan and enthusiast for games – I can’t stand it and I’m uninstalling it right now. I understand having a game that’s bad – that’s not a big deal. This game is not bad per se, but this game is NOT Jagged Alliance – it’s a freak of development, where someone had an idea how to make Jagged Alliance better. You can’t – a**hole! You should’ve just made Jagged Alliance, not some freakish abomination of a Game. You may have bought the Licence, but you didn’t buy the idea and you certainly didn’t understand it.

 

Sorry for this rant, but after all those years… this hurts.

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[ #52Games ] Theme 2: Cold as Ice, Ice, Baby [ DotA2 ]

After last weeks start to the 52Games Project, which came pretty easy, I had a pretty hard time deciding what to write about the 2nd weeks theme: Cold.

I thought about the old, and for many of the younger ones, already forgotten Winter Games,which was one of the first games I played in my life – only the Turtles game on the NES was earlier. It’s a classic and I don’t know how many controllers and joysticks went to hell for this game. – I decided to choose something else, to find something I could write a bit more about.

After that, I thought about games I played, which have a cold setting – like Lost Planet: Extreme Condition, but since I thought this to be too easy (and already handled pretty well by PeteBACK & Dons Welt). Another great Game I dismissed, despite having a huge amount of cold effects, spells and an overall ambient of FREEZING cold about it, is Diablo 2 : Lord of Destruction! But this still didn’t feel like I had the right grasp on this topic.

Then, last night I went to play some DotA 2 from Valve with a few friends of mine. I chose to play a random hero – and by my surprise, I got the Crystal Maiden – a Ice Mage Heroine!

She’s classified as a support character who can disable enemy heroes extremely well, slowing them with nearly every single spell, freezing them in place and dealing tons of damage while doing so. Now, if you think about it, it’s logically perfect to have something that’s frozen move slower or even be frozen in place. On the other hand, Ice is not only slowing things down, but it’s also slippery and sometimes even dangerously sharp and cutting. Now in most Roleplaying Games or Games with a bit of a roleplaying character, Ice spells have a slowing effect. On the other side, if you take Racing Games, Ice is most likely letting you lose your control over your vehicle while speeding you up. But I’m drifting away here… let’s get back to DotA2.

The first time I played DotA2, I was hugely disappointed about it. The overall game Look&Feel had something wrong about it – I had a really hard time to discern which units were heroes and what simple minions, the whole map colours seemed weird to me and it all blurred out to the feeling of playing on mud (Screenshot). The buy menue (and I still think they can improve it) is really confusing at times and gives beginners with DotA2 a really hard time finding what they’re looking for. For me, League of Legends has a enormously lower entry point for new players and I think DotA2 caters too much to the hardcore DotA players and esport fans from the Warcraft III Mod. I finished only a few games before I quit DotA to get back to playing LoL with my friends. Now about a week ago, a friend from my Steam list asked me if I’d like to join on some DotA2 fun. Since I was really interested to see how it works when you actually got teamplay, I joined their Teamspeak and went for a game. DotA compared to LoL is having a much bigger list of things you have to care about – it has a lot of micro management, where LoL is trying to keep you focused on your hero – I actually like to focus on my hero. But the positives about DotA are there, too. It feels (after the 10something games I played) like there is more action overall and your actions are more meaningful to the outcome of the game. Your hero or heroine is a lot easier to be smashed into pieces within seconds than it is in LoL, so you need to play a steadier and more defensive minded game, where mistakes are seldom forgotten and in my opinion also a lot more costly, as you lose a big part of your amassed gold once you die. Ultimately DotA2 and LoL are too different in what their target audience is. LoL is already having a big esport branch with tourneys all over the world and even TV coverage, but the overall look&feel of the game is that it’s targetting a mass audience rather then hardcore gamers. DotA2 set a high standard for their esport future, when they had a 1Mio$ tournament at the GamesCom in Cologne last year, while not even being released to the public (it’s still in closed Beta stadium). I am really curious as to how DotA2 will change the current dominance of LoL in the Free2Play DotA ‘Clone’ market (we still don’t know if DotA2 will be free2play).

Now I wrote so much about DotA2 and beside the fact, that I played a Ice Mage yesterday, it’s not really about Cold. But I can tell you something: It’s cold outside and sadly also in my apartment, which has some really bad heating installation – so I wrote this whole post while freezing and being wrapped up in a fluffy blanket.

Leave your comments and whatever criticism or praise you have down there, and thanks for the read.

Ursu

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[ #52Games ] Theme 1: A fresh Start

First of all, I want to offer my readers a small overview about the Projekt #52Games from the guys over at the german blog http://zockworkorange.com. A few days ago they announced the idea to blog about games around a weekly theme for a whole year. You can find the complete information site for #52Games here! The first topic is: A fresh start!

For me, my first idea in my head when I read ‘Neubeginn’ (german for ‘fresh start’) was: What game was it, that made me decide my current career path. And ultimately the only answer I could give to this question is this:

Jagged Alliance 2 was released in 1998. I played Jagged Alliance – the Metavira Conflict before I heard of JA:2. JA:Metavira was the first part of the series and got released in 1994 for MSDOS. I got it from a friend of mine, who already owned it and sold it to me for 5bucks, together with the gaming magazine in which it was on a CD.

Jagged Alliance 2 caught my attention with the release of its one level demo nearly 1.5years before the release of the game. I played the demo together with my brother for weeks and months. We found different ways to beat it, found ways to play with less mercenaries, found ways to play on for hours and hours on the same small level. It was a great time. That was the time I started thinking about Game Design – about what could’ve been done better and what really made this the outstanding game I still love. Sir-Tech made one of the best games of the 90s.

To give you a small outlook on how much I loved this game even before it was released:

My brother and I pre-ordered the game nearly a year before it was released. We constantly check with our local game retailer if he’s got news about the release date, since we didn’t have reliable Internet at home that time. Both of us were under the age of 16, when the game released – but since we were that enthusiastic about it, we couldn’t wait and already asked our parents if we’re allowed to buy it, even though the game is from Age 16+. They agreed and we saved up money long before the game was in stores. Imagine how shocked we were, when the game was released in germany and the first rating had it rated at 18+. The game of our dreams was suddenly out of our reach, because we knew our parents wouldn’t let us buy the game now. We were desperate and on the release day we went to our local store, but he wouldn’t sell it to us – despite the fact he already tried the game himself the night before and said he’s not thinking it deserves a 18+ rating. So my brother and I went home and asked our parents if we could still buy the game. They declined and came up with ‘you can do better with your money’. The next day we did the craziest thing I ever did for a game. We had the written permission from our parents to buy the game if it’s 16+, but not for the 18+ game – so we asked passers-by to buy the game for us. We explained to them how long we wait for this game and how we really really really need this game. Well, the third guy we asked helped us. He went into the store with our money (100bucks was a lot for two kids around 13years of age), told the shopkeeper that he’s buying it for us, but he still sold it to him. That’s how we got our game, which was re-rated to a lower 16+ rating a few weeks later after the german publisher appealed.

To this day, there is no other game I have loved more and still consider it one of the best made games of our time – it’s a classic and I started my game programming studies with the hopes to build something that awesome myself. The ‘sequel’ Jagged Alliance – Back in Action (Game Preview in German) is about to be released on Steam after years and years of fighting over the rights to the series. Sadly Sir-Tech (the original game studio from canada) went bankrupt and the rights to Jagged Alliance were sold all over the world (from Australia over Russia to Germany). German Gamestudio bitComposer Games now finished the ‘sequel’ nearly 15years after Jagged Alliance 2 was released – I’m curios if they can keep the high standard and can give me as a veteran player the same feeling I had with Jagged Alliance 2.

I hope you had a nice read and I look forward to get your feedback.

To add the Words of famous russian mercenary Ivan Dolvich: Doswidanja!

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Ursu Game Review – Mario Kart 7

Last week I had the possibility to try the (almost) new Mario Kart 7 on the 3DS.

  1. Gameplay

    The gameplay is nothing new really. The fast paced action from earlier Mario Kart games is still there and you still can’t really tell the outcome of a race until the last few seconds (damn you, turtle shells). In addition to the old mechanics of offensive and defensive weapons, Nintendo added the ability to modify your kart and tune it. You can unlock different bodyparts, wheels and ‘wings’, all which change Speed, Acceleration, Weigth, Handling and Off-Road ability of your kart. I had enormous fun, driving in a locomotive with red monster truck wheels. This new feature is really nice and increases the fun, while playing the game alone and unlocking new parts all the time.
    One major feature of the new Mario Kart is the addition of under-water driving and flying – most courses give you the oportunity to choose the way you like and in many cases you can try to find shortcuts through the air (that’s where the ‘wings’ come into play) or through water, where you can now drive through.
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