Tag Archives: #nofucksgiven

Die Ananas auf dem Teigfladen

de gustibus non est disputandum“Über Geschmack lässt sich nicht streiten.”

Es ist eine ganze Weile her, dass ich hier einen Beitrag veröffentlicht habe, aber irgendwie ist mir danach ein Thema anzusprechen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt und das häufig übersehen wird. Für mich ist es eine Form von Mobbing und es ist ein Thema, wo ich mir vorgenommen habe, dass ich in Zukunft vermehrt darauf achte, diese Form von Mobbing immer mehr aus meinem Leben auszuschließen und anzusprechen, wenn Sie mir begegnet.

Ich rede hierbei von Foodshaming. Ich weiß nicht, ob das ein gängiger Begriff ist, aber ich nenne es jetzt einfach so. Jeder kennt die Sätze

“Ieh, das ist ja eklig.”

“Wie kann man sowas nur essen?”

“Bah, nee – das ist ekelhaft.”

“Bist du schwanger? Sowas isst man doch nicht!”

oder vergleichbare Formen. Das fängt bei A wie Aal an und endet bei Z wie Zitronenwasser. Das betrifft die Ananas auf der Pizza genauso wie den Rosenkohl, gegrillte Insekten, die Nutella mit sauren Gurken oder andere ungewöhnliche Geschmackskompositionen.

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#nofucksgiven – Hässlich

Guten Abend.

Ich habe heute Nachmittag in den Spiegel geschaut. Ich stand fast nackt davor, weil ich kurz darauf geplant habe, mich kurz in die Wanne zu legen und meinen Fuß zu schonen. Mein Fuß ist aktuell angeschlagen und ich kann nur unter Schmerzen gehen.
Long story short: Was ich da sah gefiel mir nicht. Ich fand mich hässlich. Dies ist ein Gefühl, dass ich schon lange nicht mehr wirklich spürte – und doch war es diesmal anders als sonst.

Wo ich sonst das Gefühl hatte, dass ich auf Grund meines Äusseren vielleicht keine Akzeptanz erfahren könnte oder sogar auf Ablehnung stoßen könnte – wie es z.B. in meiner Schulzeit öfter der Fall war – war es diesmal ein eher rationales Gefühl, dass ich noch einen weiten Weg gehen muss, um meinen Körper nicht nur zu akzeptieren, sondern ihn zu mögen. Ich hasse mich nicht für mein Äusseres. Ich mag mich nicht weniger, nur weil ich objektiv betrachtet übergewichtig, medizinisch betrachtet vielleicht sogar adipös bin.

Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich mit meinem Äusseren unzufrieden bin.
Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich nicht den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft entspreche.
Ich bin kein schlechterer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.
Ich bin kein besserer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.

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#nofucksgiven

Hallo,

dies wird eine Liebeserklärung an das Leben, meine Freunde und eine grundsätzliche Erklärung für meine Art, den Wahnsinn dieser Welt zu ertragen und täglich über meinen Schatten zu springen.

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