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#UrsuKochtFollower 1.0 – Das Menü

Wunderschönen guten Morgen!

In knapp über zwei Wochen findet es endlich statt! Das erste #UrsuKochtFollower, wo meine Wenigkeit (vermutlich total nervös) fünf wundervolle Gäste aus seinen Twitter Followings empfängt, um diesen mit Speis und Trank einen schönen Tag zu bieten, sich gegenseitig kennen zulernen und Spaß zu haben.

Ich hab mir die letzten Wochen schon ein wenig Gedanken gemacht, was ich dann überhaupt koche. Auf der einen Seite ist es ein echt besonderes Event für mich und man will beim ersten Mal jetzt nicht irgendwie Schnitzel mit Pommes machen, auch wenn die sicher auch manchmal ihren Reiz haben. Auf der anderen Seite möchte man auch nicht übertreiben und dann vielleicht das Gericht nicht in der Qualität kochen, die man sich wünscht oder die von den Gästen erhofft wird. Die Gäste mit dem Essen zu enttäuschen wäre für mich als Gastgeber tatsächlich ein kleiner Super-GAU. Also habe ich nachgedacht. Ich möchte Dinge kochen, von denen ich weiß, dass Ich sie in guter Qualität gekocht kriege – keine zu großen Experimente wagen (auch wenn ich IMMER irgendwas improvisiere) – und was auch nicht zu komplex ist, weil ich ja nicht die ganze Zeit nur in der Küche stehen will.

Nach Rücksprache mit den Gästen, kam hierbei bisher dieses Ergebnis zustande:

Vorspeisen:

  • Im Ofen gebackene & mit Feta gefüllte Paprikaschoten
  • Mit Olivencreme gefüllte Champignonköpfe
  • Knoblauch-Blumenkohl Mayonnaise Dip
  • Auberginencreme Dip
  • Dazu frisches Ciabatta oder Baguette

Ich werde nach Möglichkeit sämtliche dieser Sachen selbst vor- und zubereiten. Da es gemischte Vorspeisen sind, die heiß&kalt serviert werden, kann ich die Sachen größtenteils am Tag vor dem Treffen vorbereiten und dann können die Gäste sich daran genüßlich tun, während ich mich um das Hauptgericht kümmere.

Auch hier kam nach kurzer Rücksprache mit den Gästen bereits ein Ergebnis zustande:

Hauptgericht:

  • Steakstreifen auf Gemüsebeet mit schwedisch überbackener Ofenkartoffel bzw. leichter Pasta als Beilage

Aktuell habe ich NOCH keinen Nachtisch oder Dessert geplant, weil die Gäste teilweise angekündigt haben, Kuchen mitzubringen bzw. Ich auch da einfach noch keinen Plan habe, was ich da machen würde.

Für die Abendgestaltung wird es zu diversen Brett- und Gesellschaftsspielen verschiedenster Art die Möglichkeit geben sich in der Hausbar zu bedienen oder sich einfach bedienen zu lassen, da Ich auch vor habe wieder Cocktails oder Longdrinks zu mixen.

Ich freue mich riesig auf das Treffen und hoffe mich nicht komplett zum Affen zu machen und den Gästen allen einen tollen Tag bieten zu können.

Da bereits Anfragen verschiedenster Leute zu einem späteren, weiteren #UrsuKochtFollower 2.0+ kamen und Ich auf jeden Fall so ein Event auch in Zukunft nochmal anbieten will, Ich allerdings noch absolut keine Ahnung habe, wann Ich das einplanen soll, wird in den nächsten Tagen ein neues Doodle erstellt werden, wo sich potentiell interessierte Menschen (und Vampire, Werwölfe, Riesen, Zwerge, Magier etc.) eintragen können.

So long,
Ursu

P.S.: Rezepte zu den verschiedenen Sachen gibt es nach dem #UrsuKochtFollower oder auf Anfrage, weil ich zwar einen groben Plan habe, aber ich wie gesagt normalerweise viel improvisiere.

 

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Einhörner, Ich brauche eure Hilfe!

Guten Tag,

Ich bin ein eventuell leicht verrückter Mensch. Einer dieser Menschen, der schonmal zwei Tage lang in einem absolut überlaufenen Webshop auf die Gelegenheit lauert, bis zu 11 dieser Ritter Sport Einhorn Sonder-Spezial-Sondereditionen zu ergattern.

Für alle, die’s noch nicht gesehen haben, das ist sie (auf meinem Schreibtisch):
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Diese Schokolade wurde mir letzten Freitag in einem Paket zugestellt. Zusammen mit 10 anderen Tafeln. Eine dieser Tafeln verlose ich seit Gestern über meinen Twitter Account hier:

Nun ist es so, dass ich auf Zwei Dinge hingewiesen wurde.

Nummer 1 ist die Tatsache, dass es tatsächlich Arschlöcher gibt, die diese Schokolade, die als Sonderedition viel zu stark limitiert war und trotzdem nur 1,99€ kostete, bei Ebay für 50€+ verkaufen. Diese Sonderedition ist eine Homage an Social Media und die Tatsache, dass Einhörner im Internet alles andere als ausgestorben sind. Ritter Sport hat hierbei eigentlich gleich mehrere Memes aufgegriffen, die fest in Social Media verankert sind und wollte eine Freude machen. Durch die strenge Limitierung und die Probleme mit dem Webshop führte dies zu viel Frust, zu Beleidigungen und auch zu inakzeptablen Aussagen wie Drohungen – sowohl bei Twitter als auch bei Facebook. Ein Straßenverkauf der Restbestände an zwei ausgewählten Standorten wurde inzwischen abgesagt – vermutlich auf Grund von Sicherheitsbedenken. Die restliche Schokolade wird gespendet um Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen.

Nummer 2 ist dieser Vorschlag:

Wie bereits geschrieben, habe ich die Maximal Anzahl von 11 dieser Schokoladentafeln gekauft. Nicht um das Zeug zu horten oder bei Ebay zu verticken, sondern um Weihnachtsgeschenke für exzellente Menschen zu haben und außerdem um Versandkosten zu sparen. Ab >20€ Bestellwert zahlt man nämlich keinen Versand und vermutlich hat Ritter Sport auch deswegen die Zahl auf 11 gesetzt.

Der Plan war bisher 9 dieser Tafeln vollständig an Freunde zu verschenken oder weiter zu geben, damit diese zu Weihnachten auch eine Freude bereiten können. Eine der Tafeln bekamen meine Eltern bereits und eine wurde Gestern bei der Rollenspiel Runde vernascht.

Wer Ralph Ruthe kennt und vielleicht sogar auf Twitter folgt hat sicherlich mitbekommen, dass er eine von ihm signierte Einhorn Ritter Sport bei Ebay für einen guten Zweck für über 2000€ versteigert hat.

Dies möchte ich auch tun, nicht für mich, sondern für die Initiative krebskranke Kinder e.V. in München. Ich besitze einen Ebay Account. Ich besitze die Schokolade. Was mir fehlt, ist ein wenig Unterstützung. Ich bin ein vergleichsweise kleiner Fisch im Social Media Meer und würde das auch ganz gerne bleiben, dabei aber trotzdem den Erlös für die Kinder maximieren. Ich wohne in der Nähe von München und arbeite in München. Ich suche Menschen des öffentlichen Lebens, die vielleicht bereit wären, die Schokolade und ihre einzigartige Verpackung zu einem Unikat mit Sammlerwert zu machen, wie es Ralph Ruthe machte.

Die Frage ist leider: Wie? Ich habe so kurz vor Weihnachten leider einen sehr vollen Terminkalender, und würde die Spende trotz Allem gerne vor Weihnachten tätigen. Ich bin etwas überfordert und würde jede Hilfe annehmen, um das irgendwie zu schaffen.

Die Ebay Auktion will ich aktuell eigentlich erst starten, wenn Ich in irgendeiner Form einen starken Partner habe, der die EINHORN zu etwas Besonderem macht. Sollte jemand dazu eine konträre Meinung besitzen, immer her damit. Ich habe sowas auch noch nie gemacht.  ¯\_(ツ)_/¯

Um eine höhere Reichweite zu generieren würde ich mich freuen, wenn sie diesen Blogeintrag mit Personen teilen, die mich eventuell unterstützen können. Wenn es um das ‘Pimpen’ der EINHORN mit Unterschriften, Zeichnungen oder ähnlichem geht, wäre hierbei eine Lokalität im Großraum München von großem Vorteil.

Der erste Schritt ist hiermit getan.

Achso, Ich habe geplant ZWEI Tafeln als Paar zu versteigern. Kein Einhorn sollte zu Weihnachten allein sein müssen!

LG Ursu

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Twitter

Guten Abend,

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch über das Thema Twitter mit einem Nicht-Twitterer.

Mein Kumpel meinte: Twitter ist Dinge in die Welt hinausschreien und hoffen, dass es jemand hört – und er hat in gewisser Weise sehr Recht.

Twitter ist eine Plattform, in der man Dinge schreibt und hofft, in irgendeiner Form eine Antwort zu bekommen. Für viele ist diese Antwort ein Fav/Like oder ein ReTweet. Viele betreiben das Ganze sogar als eine Art Wettkampf, wer den besten Tweet schreibt, wer die meisten Follower hat, wer die meisten RTs bekommt (siehe Favstar.fm).  Viele freuen sich, wenn sie neue Menschen mit ihren Tweets erreichen und Konversationen über alle möglichen Themen führen können. Viele benutzen Twitter als Werbeplattform für sich selbst, ihr Produkt oder ihr Unternehmen. Viele benutzen Twitter als eine der schnellsten Nachrichtenquellen unserer Zeit. Wiederrum Andere suchen vielleicht nach der großen Liebe oder schnellem Sex – ob nun virtuell in DMs oder bei privaten Treffen. Das Alles sind aber nur Beispiele – und eines schließt das andere nicht aus.

Twitter ist unglaublich vielseitig und jeder entscheidet für sich selbst, wie er Twitter nutzt, was er auf Twitter sucht und wie er seine Ziele auf Twitter erreicht. Niemand wird gezwungen irgendwem zu folgen und jeder kann sich tatsächlich seine eigene Filterbubble bauen, wie es kaum woanders möglich ist, da kein bidirektionales Folgen wie bei Facebook Freundschaften erzwungen wird. Alles kann, nix muss. Das heißt natürlich auch, dass viele Leute einfach nur Bullshit machen und diese Freiheit ausnützen – sei es um Menschen zu trollen, Fakenews und/oder Hass zu verbreiten – für Hetze oder Mobbing. Vor wenigen Tagen wurde so ein Twitterbekannter von mir sehr internetwirksam per Hashtag für tot erklärt. Er ist keine riesige Person des öffentlichen Lebens, sondern ein relativ einfacher Journalist der sich wohl mit den falschen Trollen angelegt hat. Der Hashtag zu seinem Tod war übrigens mehrere Stunden Trending Topic #1 für Twitter Deutschland.

Für mich persönlich war Twitter im Laufe der Jahre (Mitglied seit 2008 – inzw. aber beim 2. Account) tatsächlich schon fast Alles. Vom Fluchtpunkt, wenn es mir schlecht ging und ich sonst niemanden zum Reden hatte bis zum Ort, wo Ich sehr viele Menschen getroffen habe und kennenlernen durfte, die auch einen bleibenden Eindruck in meinem Leben hinterlassen haben. Ich habe meinen ersten Job nach dem Studium eigentlich nur durch Hilfe einer Followerin bekommen, ich habe meine Ex-Freundin auf und durch Twitter kennen- und lieben gelernt. Ich habe exzellente Menschen getroffen und Freunde gefunden, auf die ich mich felsenfest verlassen kann. Ich habe Witze getweeted und mich gefreut, wenn andere mit mir lachen durften – aber auch viel geraged, geranted und ich war auch leider oft in Situationen, wo meine Tweets eher melancholisch und depressiv waren. Twitter ist Teil meines Lebens – und egal, wer mir folgt und meine Tweets liest, diese Person tut dies freiwillig und weil sie irgendeinen Aspekts meines Lebens anscheinend verfolgenswert findet. Dies ist ein großes Kompliment für mich und ich freue mich tatsächlich über jeden einzelnen meiner Follower.

Ich tweete nicht für irgendwen ausser für mich. In letzter Zeit mache ich das häufiger mal auch durch den Hashtag #nofucksgiven deutlich. Und ich tweete natürlich trotzdem wegen der Antworten. Niemand schreibt einen Tweet, damit ihn keiner liest. Twitter gibt einem einen Raum um seine Gedanken in die Welt zu schreien und auf ein Echo zu hoffen. Echo gibt es auf Twitter genug, positiv wie negativ. Viele meiner Follower, die schon paar Jahre dabei sind, kennen vmtl. Teilaspekte von mir besser, als meine eigenen Eltern. Das hat den einfachen Grund, dass es für mich einfacher ist, meine Gedanken ziellos in die Welt zu brüllen als sie mir wichtigen Personen zu erzählen, die dadurch verletzt werden könnten oder wo Ich einfach kein Echo will, weil ich weiß, dass ich es nicht so einfach ertrage. Twitter ist auch ein Ventil und gleichzeitig auch die Möglichkeit quasi-therapeutisch Meinungen von Menschen zu bekommen, die eigentlich unbeteiligte Zuschauer sind. Twitter ist Emotion pur – Liebe, Hass, Zuneigung, Abneigung, Wut, Freude, Schmerz. Man teilt einen Teil seines Lebens (manche mehr, manche weniger) mit seinen Followern und bekommt dafür die Möglichkeit, auch Teil deren Lebens zu sein, wenn man den Follow Button drückt. Das Alles macht Twitter für mich zu einem Teil von mir. Natürlich schreibe ich manchmal enorm viel Müll und mache doofe Witze, schreibe sogenannte Replies-from-Hell mit Wortwitzen, Zweideutigkeiten und doofen Kommentaren – aber das Alles ist ein Teil von mir, von Ursu. 100% echt, 98% doof. Wer mir folgt bekommt das volle Programm – von selbstreflektivem Gedankenmüll über seelenauffressenden Selbsthass bis hin zu tiefdepressiven Gedanken. Aber eben auch Witze, Spaß, politische Kommentare (ich reduzier das in letzter Zeit… die Diskussionen zehren…) und Konversation.

Ich weiß auch, dass sehr viele Menschen Twitter ganz anders als ich nutzen. Auch Follower und Followings von mir. Ich folge semi-realen oder komplett fiktiven Kunstfiguren – und diese teilweise auch mir. Ich folge den knallharten, favgeilen Wannabe-Elite-Comedians, die ihren Account als ein Forum für ihre besten Witze sehen und wo Konversation nicht gern gesehen wird, oder sogar einfach direkt gelöscht wird. Ich folge Menschen wie Du und Ich, die Twitter einfach als offenes Forum für die Diskussion über Serien, Spiele, Filme oder Bücher nutzen. Und mit allen diesen Leuten kann ich mich in gewisser Weise verstehen und das Medium Twitter für meine Unterhaltung nutzen, wie immer ich will.

Denn alles kann – nichts muss.

 

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