Protected: Ein wunderschöner Anfang

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#nofucksgiven – Ein Traum

Werte Leser,

Ich habe Gestern in der Psychotherapie darüber geredet, wie es mir aktuell geht, welche Ziele und Pläne ich für die Zukunft habe und dass ich das Gefühl habe, auf dem richtigen Weg zu sein. Als Fazit kann ich behaupten: Mir geht’s sehr gut und ich kann trotz kleinerer Probleme & Sorgen auf dem Weg weitergehen, den ich gerade gehe – und dass ich das weiß ist sehr viel wert. Ich weiß auch, dass ich vermutlich nie einen Brettspielladen mit Bastelwerkstatt & Spielräumlichkeiten haben werde, wo Jung & Alt Spaß haben können… Das wäre mein Traum, wenn ich mal im Lotto gewinnen würde. Ich spiele nur gar kein Lotto.

Jeder Mensch kennt solche Träume. Solche idealen Ziele, die man verwirklichen würde, wenn man genügend Kapital, Zeit und Hilfe hätte – dazu die richtige Mondphase, der perfekte Zeitpunkt und der perfekte Ort. Träume, die so perfekt sind, dass man irgendwann einsieht, dass sie zu 99.8% ein Traum bleiben werden.
Seit letztem Jahr gibt es in Hamburg das Würfel&Zucker Brettspielcafé (wuerfelundzucker.de). Ich finde die Idee dahinter großartig, das Konzept, die Umsetzung, das Team – ich bin begeistert und ein großer Fan davon. Ich liebe seit Jahren Brett- bzw. Gesellschaftsspiele aller Art. Eigentlich möchte ich ultimativ irgendwann beruflich mehr mit Menschen zu tun haben und weniger nur vor’m Rechner sitzen. Ich mag es, Menschen um mich zu haben, die Lebensfreude ausstrahlen. Ich helfe gerne Menschen. Ich bin vielseitig interessiert, was Spiele angeht – von Sammelkartenspielen wie Magic the Gathering bis zu Tabletop ist alles dabei (und Tabletop scheiterte bisher nur an fehlendem Geld&Zeit). Ich bin auch gerne kompetitiv und habe zu meiner aktiven Zeit mit MtG gerne auch Magic Turniere besucht. Zusätzlich empfinde ich das Fördern von Kreativität gerade bei Kindern und Jugendlichen extrem wichtig – und auch wenn ich in den letzten Jahren das Gefühl habe, damit fast schon in der Minderheit zu sein: Ich mag Kinder. Das Würfel&Zucker ist ein unglaublich tolles Beispiel, aber ich würde für meinen Traum vermutlich noch einen Schritt weiter gehen.

Grundsteine meiner (utopischen) Idee:

  • Verkauf & Beratung für Spielzeug, Brettspiele, Tabletop Figuren, Kartenspiele, Bücher, Bastelutensilien, etc.
  • Großer Spielbereich, wo man Spiele ausprobieren kann und auch Turniere gespielt werden können. Auch Spielzeugecke für die ganz Kleinen.
  • Workshops, Gruppen-Projekte, Contests im Bastelbereich. Neben herkömmlichem Bastelzeug und Werkzeug (nur unter Aufsicht des geschulten Personals) auch Installation eines 3D Druckers um so den Bogen zu den Möglichkeiten dieser doch recht frischen Technologie aufzuzeigen.
  • 3D Modelling Workshops & Kurse für Einsteiger & Fortgeschrittene um mit dem 3D Drucker z.B. eigene Spielekomponenten zu erstellen. Vielleicht sogar eigenes Spielzeug zu basteln.
  • Workshops für traditionelles Basteln & Handwerk wie Stricken, Häkeln, Flechten.
  • Kunst & Kreativität in allen Bereichen möglich machen – bis hin zum Zeichnen & Malen. Eine all-inclusive Kreativitätslandschaft, wo man ausprobieren und basteln kann, wo Träume wahr werden.

Mir ist bewusst, dass dieser Traum monumental groß gedacht ist. Die Räumlichkeiten, die benötigten Ressourcen, die benötigten Mitarbeiter,… alles utopisch und doch ein wunderschöner Traum. Ein Ort, wo Menschen Freude daran haben, etwas zu schaffen, oder einfach nur zusammen zu spielen. Ein Ort, wo man als Erwachsener wieder das Spielkind sein darf, das man auf Grund der vielen Verantwortung häufig lange vergessen und weggesperrt hatte – weil man ja ‘Erwachsen’ sein muss.
Nein, ich habe keine Ahnung, wie das finanzierbar wäre. Vmtl. bräuchte man Partnerschaften mit verschiedensten großen Unternehmen. Eine Bastelwerkstatt dieser Größe bräuchte Maschinen verschiedenster Art, Werkzeuge die gewartet werden und vor Allem: Sicher sind. Es müsste immer genügend Mitarbeiter geben, damit die Kinder nie unbeaufsichtigt sind, selbst wenn man sagen würde, dass Eltern für ihre Kinder haften. Spiele-Erklärer für den Spielebereich, Supportpersonal, Verkaufspersonal,… Ich will mir garnicht ausdenken, wieviel Zeit&Geld&Nerven dieses Projekt fressen würde, bevor es irgendwann vielleicht profitabel sein könnte. Es ginge mir bei der Idee auch eigentlich nicht um Profit – sondern um Lebensfreude. Aber es ist ja auch nur ein wunderschöner Traum – ein Gedankenspiel und wenn ich mal im Lotto gewinnen sollte… jaaa, dann… aber ich spiele ja garkein Lotto, das kann ich mir nämlich nicht leisten!

Viele Grüße,
euer Ursu

Protected: #ProjectUrsu – Gestern… Heute! Morgen?

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#UrsuWorldtour – der Abschluss

Guten Tag,

der letzte Blogpost zum Abschluss der Worldtour nach über 2 Monaten. Ich habe viel zu lange damit gewartet und es ist inzwischen so viel passiert, dass ich nicht versprechen kann, dass ich Allem die nötige Akkuranz geben kann, die diese Tage verdient haben. Dafür möchte ich mich vorab erstmal entschuldigen – ich hoffe ihr seht es mir nach.

Tag 9 – Hamburg

Der zweite Samstag der Worldtour war ganz im Zeichen der Feier von Phils 40. Geburtstag. Er hatte zwar schon einige Wochen vorher Geburtstag aber durch eine Reise nach Nepal und andere Umstände wurde eben erst gefeiert, als ich auch mitfeiern konnte. Ich fühlte mich sehr geehrt und freute mich schon lange Phil endlich wiederzusehen nach unserem ersten Treffen beim ersten #UrsuKochtFollower vor inzwischen über einem Jahr.
Nach der vorhergehenden Nacht mit Gesprächen bis kurz vor 3Uhr Morgens schliefen sowohl Phil als auch ich etwas länger und gönnten uns dann erstmal ein gemeinsames Frühstück und einen entspannten Vormittag (bis 16Uhr ist doch Vormittag – oder? ODER?) bevor es nach Hamburg in’s Würfel & Zucker ging. Dorthin hatte Phil einige Freunde & Kollegen geladen um in geselliger Runde bei Pizza und Kuchen (Wer Phil kennt, weiß dass dieser nicht fehlen darf!) das neue Lebens-Jahrzehnt zu feiern. So verbrachten wir dann den späten Nachmittag und den Abend bei tollen Gesprächen, lustigen Witzen, Plänen für die Weltherrschaft mit Einhörnern und allgemein festlicher Stimmung im Keller des Würfel & Zucker direkt neben der Kegelbahn.
Nach Ende der offiziellen Festivitäten und Abreise einiger Gäste entschieden wir uns für eine Runde ‘Kampf gegen das Spießertum’ im kleinen Kreis. Theo, Laus, Phil, Nadine und meine Wenigkeit bemühten uns dabei redlichst, das Niveau nicht nur zu biegen sondern zu brechen, während Tari sich um ihren Guiness kümmerte und herrlich Spaß hatte uns zuzuschauen. Kampf gegen das Spießertum ist dabei ein an das Spielprinzip von Cards-against-Humanity angelehntes deutsches Gesellschaftsspiel mit herrlich bösen und sogar bösartigen Kombinationsmöglichkeiten. Wir vernichteten das Spießertum dann auch prompt in einer mehrstündigen Spielesession, bis letzlich Nadine um kurz vor 6Uhr Morgens die meisten Siegpunkte gesammelt hatte. Ich behaupte ja, das war entweder ein Niedlichkeits- oder schlicht der Tittenbonus – hielt die gute Dame doch vier gestandene Mannsbilder in Schach. Beweisen lässt sich das natürlich nicht – aber ich kann mit meinem zweiten Platz durchaus zufrieden sein.
Danach war es auch für das Würfel & Zucker an der Zeit, die Pforten zu schließen und nach einer kurzen Heimfahrt landete ich zielsicher direkt auf Phils Couch, um noch ein paar Stunden Schlaf zu ergattern, bevor es nach einem leckeren gemeinsamen Frühstück weiter nach Bayreuth zu Sarah gehen sollte.

Tag 10 – Bayreuth

Tatsächlich gibt es da nicht viel zu sagen. Nach über 6h Fahrt von Hamburg bis Bayreuth war ich sehr müde und ziemlich fertig, als ich bei Sarah ankam. Sarah musste am nächsten Tag auch arbeiten, weshalb wir lediglich für ein paar Stunden nach meiner Ankunft am frühen Abend quatschen konnten und ich ihr meine bisherigen Erlebnisse der Worldtour schilderte, bevor wir beide relativ müde zu Bett gingen.

Tag 11 – Erlangen & Ende der Worldtour

Am nächsten Morgen war Sarah bereits in der Arbeit als ich gegen 10Uhr die Wohnung verließ und mich auf den Weg nach Erlangen machte. Dort war geplant, mich mit Sophia zu treffen um einen Kaffee zu trinken und uns zu unterhalten. Da ich um kurz vor 11 viel zu früh in Erlangen angekommen war, entschied ich mich dazu die Stadt zu besichtigen und währenddessen Pokémon GO zu spielen. In gut 2.5h wanderte ich so die komplette Innenstadt Erlangens ab, ging über 8km zu Fuß und genoß die Ruhe einer Innenstadt an einem Werktag, beobachtete die Studenten, die Mittags wuselnd aus den verschiedenen Gebäuden der Universität strömten und die arbeitende Bevölkerung auf dem Weg zur Mittagspause. Um zwei Uhr traf ich mich dann mit Sophia am ausgemachten Treffpunkt und wir gingen in ein sehr schönes Café wo wir uns über zwei Stunden bei leckerem Kaffee über Gott & die Welt, Beziehungen, die Worldtour und alle möglichen anderen Dinge unterhielten.
Am Ende war dann kurz vor Fünf für mich die Zeit gekommen, um die letzte Strecke der Worldtour zu fahren und nicht ganz drei Stunden später parkte ich mein Auto auf meinem Stellplatz in der Tiefgarage.

Fazit

Nach 2300km, 10 Tagen, 10 Städten, unzähligen wundervollen Treffen mit unglaublich tollen Menschen und ein paar neuen Freunden mehr kam die erste #UrsuWorldtour zu einem sehr erfolgreichen Abschluss. Es tat unglaublich gut und ich fühlte mich überall unglaublich wohl und willkommen. Ich möchte mich hier nochmal ausdrücklich bei allen Menschen bedanken, die mir eine Schlafmöglichkeit boten, die sich mit mir getroffen haben und auch diese, die mir diese Reise überhaupt möglich machten indem sie mir positives Feedback gaben zu all den Sachen, die ich so mache und mir damit Mut machten, so ein Projekt wirklich in Angriff zu nehmen – es hat sich sowas von gelohnt!

Danke! ❤

Euer Ursu

 

Protected: Das Auge des Sturms

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#nofucksgiven – Hässlich

Guten Abend.

Ich habe heute Nachmittag in den Spiegel geschaut. Ich stand fast nackt davor, weil ich kurz darauf geplant habe, mich kurz in die Wanne zu legen und meinen Fuß zu schonen. Mein Fuß ist aktuell angeschlagen und ich kann nur unter Schmerzen gehen.
Long story short: Was ich da sah gefiel mir nicht. Ich fand mich hässlich. Dies ist ein Gefühl, dass ich schon lange nicht mehr wirklich spürte – und doch war es diesmal anders als sonst.

Wo ich sonst das Gefühl hatte, dass ich auf Grund meines Äusseren vielleicht keine Akzeptanz erfahren könnte oder sogar auf Ablehnung stoßen könnte – wie es z.B. in meiner Schulzeit öfter der Fall war – war es diesmal ein eher rationales Gefühl, dass ich noch einen weiten Weg gehen muss, um meinen Körper nicht nur zu akzeptieren, sondern ihn zu mögen. Ich hasse mich nicht für mein Äusseres. Ich mag mich nicht weniger, nur weil ich objektiv betrachtet übergewichtig, medizinisch betrachtet vielleicht sogar adipös bin.

Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich mit meinem Äusseren unzufrieden bin.
Ich bin kein schlechterer Mensch, nur weil ich nicht den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft entspreche.
Ich bin kein schlechterer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.
Ich bin kein besserer Mensch als Bodybuilder, Topmodels oder andere subjektiv schönere Menschen.

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#UrsuWorldtour Tag 7 & 8

Guten Tag,

viel zu lang ist es her, dass ich ein Update zur #UrsuWorldtour Serie geschrieben habe und ich weiß, dass es Menschen gibt, die darauf warten. Sorry. 🙂


Tag 7 – Essen & Bochum

Am 7. Tag der Worldtour war nach Verabschiedung von Uschi erstmal ein Treffen mit der wundervollen Franzi in Essen geplant. Sie hatte mich zu Beginn der Worldtour angesprochen und da ich an besagtem Donnerstag eh in Bochum zu Sabrina & Andi wollte, war das perfekt, da es quasi auf dem Weg lag.
In Essen galt es erstmal einen Parkplatz zu finden, aber dank Franzis freundlicher Hilfe fand ich relativ schnell einen Parkplatz direkt hinter einem Observationswagen der Polizei, die wohl auf irgendwas warteten. Das Gefühl, auszusteigen, den Kofferraum zu öffnen um seine Jacke zu holen – da es an besagtem Tag etwas frisch und windig war – und dann 3 uniformierte Polizisten aus einem weißen Lieferwagen steigen zu sehen war erfrischend neu. Und selbst wenn ich weiß, dass die Polizei ja mein Freund & Helfer sein soll, fühlte es sich vorerst komisch an, weil ich mich doch kurz fragte, wo genau ich da gelandet bin. Fünf Minuten später stand ich in Mitten von Essen. Faszinierend.
Franzi zeigte mir bei einem Spaziergang die Essener Innenstadt, während wir über Gaming, Streams, Freunde, Musik und alles Mögliche andere quatschten.
Nach dem Spaziergang, bei dem wir sogar ein paar Babyenten mit ihrer Mutter sahen, ging es ins Nord – eine Metal-RocknRoll-Kneipe/Location, die auch sehr leckeres Essen anbietet. Beim Mittagessen mit Franzi kamen wir dann auf die wunderbare Schnapsidee, dass Franzi ja einen Freund bräuchte und einfach mal auf Twitter einen Tweet dazu zu verfassen, der auch sofort kräftig durch die Decke ging. Franzi ist zwar inzwischen anderweitig fündig und glücklich geworden, aber das war ein unglaublich lustiges und spannendes Gespräch. Nach dem Mittagessen fuhr ich Franzi dann noch schnell zu ihrem Studentenwohnheim, das sowieso auf dem Weg nach Bochum lag.
In Bochum war Ich dann mit meinen Freunden im Bermudadreieck Burger essen. Das Beef and Burger ist ein sehr angenehmes Steak und Burger Restaurent und dank meines üppigen Mittagessens im Nord hatte ich eigentlich noch garnicht so richtig Hunger, was den anderen Gästen am Tisch anders ging. Bei Gesprächen zu Shades of Gray Kinobesuchen, komischen Eltern, der Auswahl des richtigen Burgers und Ex-Freunden & Freundinnen verging der Abend wie im Flug.
Tag 8 – Hamburg

Tag 8 begann etwas später als gedacht Mittags mit der Fahrt von Essen nach Hamburg. Dank Stau und viel Verkehr bin ich erst gegen 17:30 in Hamburg im Würfel&Zucker ziemlich müde und kaputt angekommen. Geplant war ein paar alte Freunde aus meiner Zeit in Hamburg vor sechs Jahren wieder zu treffen und so habe ich am ersten meiner zwei Tage in Hamburg gleich Svenja und ihren Grafen inklusive ihres kleinen Sohnes, Emily, Silke, Heyko und einige Mitglieder der Würfel&Zucker Crew getroffen. Bei kleinen Gesellschaftsspielen, leckerem Kaffee und leckerem Naschwerk aus der Küche verging auch hier der Abend wie im Flug, bevor ich mich verabschiedete um zu Phil zu fahren, bei dem ich die Zeit in Hamburg verbringen sollte. Phil empfing mich sehr freundlich und wie bei uns üblich redeten wir natürlich erstmal bis Mitten in die Nacht über alles mögliche und ich fühlte mich bei ihm einfach sauwohl. Am nächsten Tag stand allerdings die Feier seines 40. Geburtstags an, weshalb wir dann unsere Diskussionen kurz vor drei Uhr nachts dann doch einstellten und auf den Morgen verschoben.

Bei Phils Geburtstag sollte ich noch einige andere alte Bekannte & neue Freunde treffen, aber dazu mehr beim nächsten Blogeintrag.

 

So long,
Ursu

#UrsuWorldtour Tag 5&6

Guten Tag,

Am 5. Tag der Worldtour ergab es sich, dass Ich den Weg von Siegburg in’s gar nicht so weit entfernte Wuppertal zur wundervollen Uschi antrat.

Tag #5: Wuppertal

Plan war es eigentlich, Morgens kurz zu Uschi zu fahren um mich dann nochmal kurz Mittags mit Kathi in Leverkusen zu treffen. Auf Grund einer kleinen Near-Rincewind-Experience auf der A3 fiel dieser Plan allerdings ins Wasser. So kam ich mit zittrigen Knien und etwas fertig bei Uschi an und wurde aber direkt sehr herzlich von ihr begrüßt. Am Abend war das #UkUF geplant. Uschi-kocht-Ursus-Follower – und wir durften als gemeinsame Gastgeber Mr. Hass persönlich begrüßen. Nach einem kurzen Plausch zeigte mir Uschi dann Wuppertal und konnte mich gleich über Geschichte der Stadt, ihre ehemaligen Wohnorte, die Stadtteile und deren Geschichte als auch die berühmte Schwebebahn informieren, mit der wir dann auch eine kurze Fahrt machten, nachdem wir ein Stück durch die Wuppertaler Innenstadt gelaufen sind. Wie bereits in Würzburg mit Thomas hatte ich bei Uschi das Gefühl, dass sie ihre Stadt wirklich liebt und dort sehr glücklich ist. Wuppertal bleibt mir auch deshalb wirklich positiv in Erinnerung.
Nach der Stadtrundfahrt und einem kurzen Einkauf hatte Uschi dann für Abends bereits Canneloni für den Ofen vorbereitet und als Aperitiv gab es selbstgemachtes Zitronensorbet mit frischer Minze und isländischem Schnapps. Ich fühlte mich wie im Himmel noch bevor ich ihren Guiness-Schokoladen zum Nachtisch probieren konnte oder das Hauptgericht überhaupt auf dem Tisch stand. Spätestens in diesem Moment hab ich mich ja ein wenig in Uschi verliebt. Entspannt genoßen wir dann zu dritt den Abend bei tollen Gesprächen, einer kleinen Diskussion beim #Wirreden Podcast zu Freundschaften, die im Internet begannen und sich dann auf’s Reallife ausgeweitet haben und guter Musik.

Tag #6: Düsseldorf & Wuppertal

Am Tag nach dem #UkUF musste Uschi arbeiten, weshalb ich mich entschloss mit nach Düsseldorf zu fahren, dort PokemonGO zu spielen, die Stadt anzuschauen und mich Mittags mit Nessa zu treffen, die in Düsseldorf arbeitet. Spontan kam dann noch das Nachholen des Treffens mit Kathi vom Vortag dazu, aber dazu gleich mehr.
Bei leichtem Nieselregen kamen wir um kurz vor 10Uhr Morgens in Düsseldorf an und während Uschi sich zu den Aktenbergen im Büro begab machte ich mich mit Smartphone und Powerbank bewaffnet auf den Weg durch Düsseldorf. Von Pokestop zu Pokestop irrte ich mehr oder minder in Richtung Hauptbahnhof, da ich mich mit Nessa für ~12:30 am Rathaus in der Nähe verabredet hatte. Ich liebe es, auch mal durch Seitengassen und kleinere Straßen zu gehen, als immer nur die Fußgängerzonen der Städte zu sehen, die ja auf Touristen ausgelegt sind. So brachte ich bereits bis ich um 12:30 am Rathaus ankam über acht Kilometer Fußweg hinter mich und der Regen wurde von leichtem Nieseln zu einem konstanten Fluss extrem feiner Tropfen.
Da der Zeitplan etwas eng gestrickt war, bestand das Treffen mit Nessa aus einem kurzen Spaziergang am Rheinufer und dem anschließenden Weg zurück Richtung Hauptbahnhof, wo Sie auf Grund eines engen Zeitplans einen Zug erwischen musste. Trotz des strömenden Regen war es ein wirklich tolles Treffen.
Natürlich endete der Regen kurz nachdem Ich mich von Nessa verabschieden musste hörte natürlich auch der Regen wieder auf. Da ich bis zum Treffen mit Kathi nach ihrem Feierabend noch Zeit über hatte machte ich mich auf einer zweiten Route nochmals auf Richtung Rheinufer um noch etwas Pokemon zu spielen. Ungefähr 15 Minuten bevor Kathi dann am Bahnhof in Düsseldorf ankam, war ich auch von meiner Runde zurück und hatte über 14km Fußweg hinter mir.
Mit Kathi war der Weg dann auch garnicht so weit. Auf Grund meiner inzw. müden Füße und ihrer großen, schweren Tasche gesellten wir uns zum Glühweinstand vor’m Hauptbahnhof und unterhielten uns über alles Mögliche – teils zur Belustigung der Umstehenden Gäste. Nach Feierabend kam dann Uschi noch dazu und zu dritt tranken wir Kinderpunsch, sangen Karaokemäßig bei der Musik am Stand mit und hatten einen wunderbaren frühen Abend. Uschi und Kathi haben zwar vorher schon viel voneinander gehört, aber sich vorher nie getroffen – trotzdem haben wir uns alle drei auf Anhieb super verstanden, was mich auch jetzt noch sehr glücklich macht – entweder ich habe einen guten Menschengeschmack oder ich mag zumindest die selben wundervollen Verrückten. Und Kathi & Uschi sind einfach wundervoll und haben einen großen Beitrag dazu gehabt, dass die Worldtour und dieses Jahr für mich so erfolgreich war. Dafür kann ich den beiden garnicht genug danken.
Nachdem Kathi natürlich auch irgendwann nach Hause wollte, war noch ein Besuch bei Uschis bester Freundin Vanessa geplant. Vanessa empfing uns mit offenen Armen in ihrer Wohnung mit einem sehr leckeren Abendessen mit Gnocchi in Käsesauce mit Gemüse. Bei angenehmen und angeregten Gesprächen verflog die Zeit viel zu schnell und nach knapp vier Stunden mussten wir uns dann auch schon verabschieden, weil Uschi am nächsten Morgen natürlich auch wieder arbeiten musste.

Vielen Dank für diesen tollen sechsten Tag der Worldtour an Uschi, Nessa, Kathi und Vanessa – es war mir wahrlich eine Ehre. ♥

Am siebten Tag der #UrsuWorldtour ging es dann nach Essen und Bochum. Dazu aber im nächsten Blogpost mehr. Vielleicht schon Morgen. Fortsetzung folgt…

Wünsche euch allen natürlich auch ein Frohes Fest und schöne Feiertage im Kreise eurer Liebsten!

Euer Ursu

#UrsuWorldtour Tag 2 – 4

Guten Tag,

Es hat eine Weile gedauert, aber hier ist der Blogpost zu den Tagen 2 bis 4 der #UrsuWorldtour 2017. 🙂

Tag #2 – Darmstadt

Nach dem Besuch von Würzburg mit Thomas & Claudia fuhr ich über Großostheim nach Darmstadt zu Mel & Volker. In Großostheim besuchte ich den Sonnenhexer Michael um ihm ein World of Warcraft Brettspiel zu überreichen, das er im Rahmen der Worldtour Vorbereitung von mir erstanden hat. Nach einem kurzen Plausch ging es dann bei strömendem Regen schon weiter nach Darmstadt.
Ganz besonders freute ich mich, die bezaubernde Akita Inu Lady Chery bei den Dohrs auch mal Live&in Farbe zu sehen. Mit einer Sabaton Schallplatte als Gastgeschenk im Gepäck betrat ich dann das Reich von Lady Chery Hundohr, nur um festzustellen, dass die Dame des Hauses keine Lust auf Besuch hatte, eine Audienz verweigerte und ich somit mit Volker & Mel Vorlieb nehmen musste, mit denen ich einen wunderbar entspannten Nachmittag & Abend verbrachte. Schon als ich die Wohnung betrat kam mir der angenehme Duft eines im Slowcooker vor sich hin schmorenden Rinderbraten in die Nase und die entspannte Melodie einer von Volkers Platten erreichte meine unterkühlten Ohren. Auf der riesigen und extrem entspannten Couch genoss ich so den Abend, während draussen der kalte Regen gegen das Wohnzimmerfenster prasselte und Chery sich unter ihrem Stuhl versteckte und mich mit Mißtrauen beäugte. Ein sehr entspannter Abend – für alle Beteiligten. Madame Hundohr ließ sich sogar für einen kurzen Moment im Wohnzimmer blicken, als es den wirklich fabelhaften Rinderbraten mit Knödeln und geröstetem Blumenkohl gab, den Mel zubereitet hat.
Zum Ausklang des Abends wurde dann stilecht der Arnold “I’ll be back!” Schwarzenegger Streifen Predator geschaut, bevor es auch schon zu Bett ging und der zweite Tag der Worldtour auch schon um war.

 

Tag #3 – Darmstadt & Siegburg

Am dritten Tag der Worldtour war Mittags noch ein Treffen mit der allmächtigen Lisa im Café Chaos in Darmstadt geplant und spontan gesellte sich noch Jana dazu, mit der ich eigentlich etwas PokémonGO spielend durch Darmstadt rennen wollte – wo uns das Wetter mit strömendem Regen noch immer einen Strich durch die Rechnung machte. So saß ich erstmal ab 11Uhr nach einem sehr leckeren Frühstück mit Rührei und Bacon bei Dohrs im Wohnzimmer und unterhielt mich mit einer vollkommen durchnässten Jana, die mit dem Fahrrad extra angereist ist um mich zu treffen. Um 13Uhr schlug ich dann gleichzeitig mit Jana im Café Chaos auf, nachdem der Regen etwas nachgelassen hat. Bei einem Cappucino und einer leckeren Pizza wurde dann über Gott & die Welt gesprochen, bis ich mich um kurz nach drei verabschieden musste, weil ja das nächste Ziel meiner Reise feststand. Siegburg bei Torsten.
Nach einer eher unspektakulären, aber anstrengenden Fahrt über die A3 Richtung Norden kam Ich am frühen Abend bei Torsten an. Torsten war nach dem sehr erfolgreichen Start des Karnevals am Tag zuvor entspannt mit Loupi beim relaxten Sonntags-Ausnüchtern mit Playstation4 zocken, Kölsch trinken und Twitter beschäftigt. Zu dieser Runde gesellte ich mich, bekam direkt auch ein Kölsch angeboten und machte es mir auf der Couch gemütlich, wo Ich dann auch den Rest des Abends mit Torsten und Loupi verbrachte bei guten Gesprächen, mehr Kölsch (dafür, dass es kein Bier ist, ganz gutes Erfrischungsgetränk) und Twitter.

Tag #4 – Köln & Siegburg

Am vierten Tag war geplant, Köln zu besichtigen und vl. den einen oder anderen meiner Follower spontan zu treffen. Es hat zwar aufgehört zu regnen, aber die herbstliche Kälte war trotzdem noch sehr spürbar. Auf dem Weg nach Köln habe ich dann irgendwann vollkommen entnervt nach dem dritten vollkommen überparkten Park&Ride mein Navi direkt auf den Kölner Dom zusteuern lassen und mir in der Innenstadt ein Parkhaus gesucht. Zwar kostete mich dort eine Stunde parken 2,50€ – aber da sich kein Interessent für ein Treffen meldete, war mein Besuch von Köln auch relativ schnell wieder vorbei. Ich habe den Dom gesehen, den Hauptbahnhof, den Rhein, mehrere Museen von aussen und eine Horde wildgewordener Touristengruppen, die alles und jeden fotografieren mussten. Insgesamt fühlte ich mich in Köln nicht sehr wohl und war dann auch froh, als Ich dann wieder Richtung Siegburg fahren konnte, wo ich von Torsten dankbarerweise den Zweitschlüssel für seine Wohnung bekam. Entsprechend entspannte ich bei Musik auf der überaus guten Couch und surfte auf Twitter rum, während ich auf eine Nachricht von Torsten wartete. Wir hatten am Vorabend nämlich ausgemacht, dass ich am 2. Tag meines Besuchs für Loupi & Torsten das Abendessen kochen werde. Das erste #UrsuKochtFollower ausserhalb der eigenen vier Wände – Eine spannende Aufgabe in einer mir vollkommen fremden Küche – und ich war doch extrem nervös. Kurz vor 17Uhr kam dann von Torsten die Nachricht, dass ich mich für’s Einkaufen bereit machen soll. Ich entschied mich für einen Kartoffel-Gemüse-Auflauf mit Hackfleisch. Simpel, einfach und vor allem etwas, was ich mir auch in einer fremden Küche zutraue. Das Ergebnis war auf jeden Fall sehr lecker, ich um eine Erfahrung reicher und meine Gastgeber gut gesättigt und glücklich. Alles hervorragend – auch wenn ich enorm nervös war, dass das nicht klappen könnte.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Wuppertal zur wundervollen Uschi. Aber dazu im nächsten Eintrag mehr. Bis dahin…

 

…Fortsetzung folgt!

(Diesmal schneller – versprochen!)

Würzburg – #UrsuWorldtour Day1

Hallo liebe Leser.

Gut zwei Wochen ist es inzwischen her, dass ich mein größtes Projekt dieses Jahr begonnen habe. Auf der #UrsuWorldtour durch ganz Deutschland galt es einige meiner liebsten Follower von Twitter und weitere Freunde zu besuchen.

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Als erste Station war hierbei ein Besuch in Würzburg bei @sailor_dude & @FroileinPi geplant. Nach einer kleinen Panikattacke während des Packens und relativ viel Verkehr auf A8 & A7 kam ich gegen 17Uhr bei den Beiden in einem kleinen Ort in der Nähe von Würzburg an. In Mitten von Weinbergen wohnen die beiden sehr idylisch mit Blick über das Tal in ihrer sehr gemütlichen Wohnung mit großer Dachterrasse.

Als ich ankam hatte Thomas bereits den Holzofen im Wohnzimmer angefeuert, während Claudia noch bei ihrem Job war, den Sie neben des Studiums ausübt. Mir wurde dann auch direkt ein Bier aus einer Auswahl lokaler fränkischer Biere von Thomas angeboten und so fiel es auch überhaupt nicht schwer, sich direkt bärig wohl zu fühlen. Die vorherigen Bedenken, ob ich mich nicht vielleicht fremd und unwohl fühle verflogen spätestens, als Claudia dann auch da war. Der Umgang meiner beiden Gastgeber kann eigentlich nur als sehr liebevoll beschrieben werden – man sieht den beiden einfach an, wie glücklich sie miteinander sind und dass sich da zwei Seelen gefunden haben, die sich gegenseitig komplettieren. Auch dies ist einer der Gründe, wieso ich mir eigentlich keinen besseren Einstieg für meine Tour hätte wünschen können. Ich fühlte mich ab dem ersten Moment akzeptiert und willkommen, hatte nie das Gefühl, dass ich eine Last sein könnte, weil ich da bin.

Nach ersten tollen Gesprächen mit Thomas über Würzburg und die dortige Rock-Metal-Clubszene kam kurz darauf auch Claudia nach Hause. Zum Abendessen gab es Blaue Zipfel, eine traditionelle fränkische Spezialität mit leicht verwirrendem Namen, aber sehr gutem Geschmack. Ich war vom Namen etwas überrascht, aber es war wirklich unglaublich gut und ich kann das sehr weiterempfehlen!
Nach dem Essen wollte man natürlich noch etwas Spaß zusammen haben. Also packten wir Spielkarten aus und spielten erstmal eine Runde eines Spiels, dessen Name mir entfallen ist – auf jeden Fall gab es 7 Runden und 7 Regeln entsprechend, was das Ziel der jeweiligen Runde ist. Da man das Spiel normalerweise um Geld spielt, wurden auch so die Punkte gezählt. Ich möchte nicht sagen, dass ich verloren habe, aber wenigstens war mein Endbetrag definitiv am größten, wenn auch negativ.
Da ich beim Kartenspiel keine großen Siegerqualitäten zeigen konnte, war dann Mario Kart auf der Switch eine neue Möglichkeit mich zu beweisen.
Ich fasse mich kurz. Ich wurde vernichtet. Claudia hat dabei uns Männer in den meisten Runden tatsächlich relativ alt aussehen lassen, selbst wenn ich manchmal einen guten Start hingelegt habe, so haben 2 bis ZWEIHUNDERT (mindestens) grüne, rote und blaue Panzer mir recht schnell gezeigt, dass die vorderen Plätze nicht für mich reserviert sind.
Zum Abschluss des ersten Abends spielten wir dann noch das schöne, kleine Wizard Kartenspiel. Hierbei war Claudia bis zur letzten Spielrunde mal wieder sehr sehr stark unterwegs und ließ uns Kerle hinter sich, nur um in der letzten Runde nach glorreicher Aufholjagd von einem gewissen nicht namentlich näher genannten Gast überholt zu werden. Es war großartig.

Nach einer relativ kurzen Nacht (die erste von vielen kurzen Nächten auf der Worldtour) auf der sehr gemütlichen Couch ging es am nächsten Morgen mit Bacon & Rührei Frühstück frisch gestärkt nach Würzburg. Dort besuchten wir zuerst die Festung Marienberg die oberhalb von Würzburg einen wundervollen Blick auf die Stadt, den Main und die vielen Kapellen und Kirchen bietet.DOWSPGNWAAAJfPnDass Thomas Würzburg als seine Heimat liebt bemerkte man nicht nur am Leuchten in seinen Augen, wenn er zu vielen Gebäuden der Stadt kleine Geschichten erzählen konnte, sondern auch am großen historischen Hintergrundwissen über die Stadt. So wurde Würzburg im zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört und dann in den 50er und 60er Jahren nach und nach wieder aufgebaut. Und Würzburg besitzt ausserdem mit 54 (oder waren’s 56?) Kapellen und Kirchen die größte Anzahl an “Gotteshäusern” in Deutschland.

Ich bin eigentlich kein großer Tourist, aber die Führung durch Würzburg hat wirklich Spaß gemacht und ich habe viel gelernt.

Zum Abschluss saßen wir noch für ein paar Minuten in einem schönen, gemütlichen Café für einen Kaffee und sehr leckere Spanische Vanille-Torte,IMG_20171121_085515_373.jpg bevor ich von den beiden zu meinem Auto geleitet wurde, von wo es über Großostheim nach Darmstadt zu Mel und Volker weiterging. Aber… FORTSETZUNG FOLGT!

Ich möchte mich hiermit auch nochmal für die unglaublich tollen Stunden bedanken und für einen wundervollen Start in die Worldtour. Bleibt wie ihr seid, denn ihr seid großartig.

Um es mit den Worten eines großen Mannes zu sagen: “I’ll be back!”

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